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Thema: Tsunami: 1. Meldungen zum Erdbeben und Flutwelle

  1. #261
    Erfahrener Benutzer reist 1. Klasse Avatar von siro2002
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    05.01.2003
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    Schweiz
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    603

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe



    Liebe Sylke (und alle anderen!)

    Da bin ich voll ins Fettnäpfchen getrampt.
    Ich hatte den Link reingestellt, um zu zeigen, dass viele auf der Welt ihre Energien mit solchem Schwachsinn vergeuden
    ...war mehr als belustigende Ablenkung gedacht.

    :-[ :-[ :-[ :-[ :-[
    Entschuldige und Kopf hoch; so wie das Forum drauf ist, schaffen wir alle Hindernisse!

    Liebe Grüsse, Roland

    Ich kann's nicht lassen:
    Das Statement vom TouristBoard zur aktuellen Lage ist auch nicht ohne:
    http://www.bouncebacksrilanka.org/facts.htm
    Wer absolute Klarheit will, bevor er einen Entschluss fasst, wird sich nie entschliessen! (Amiel)

    >>> www.unitingsrilanka.com <<<

  2. #262
    Biggi
    Gast

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    hallo ihr lieben,

    wir haben eine antwort von der redaktion der sendung *kontraste*
    und werden uns dementsprechend dann auch an die sendung *weltspiegel* wenden

    Sehr geehrter Herr van Heesch,
    herzlichen Dank für Ihren Themenvorschlag, den wir mit großem
    Interesse gelesen haben. Leider kann KONTRASTE, das sich mit
    innenpolitischen Themen befasst und über keine
    Auslandskorrespondenten verfügt, die beschriebenen Vorgänge nicht
    beurteilen. Ihr Thema wäre also bei einem Magazin wie dem Weltspiegel
    vermutlich besser aufgehoben.
    Dennoch danken wir Ihnen für Ihr Interesse.
    Mit freundlichen Grüßen
    A.Svehla
    KONTRASTE



  3. #263
    Regina_T
    Gast

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    das ist doch in etwa das gleiche, was Herr Dr. Diehl schreibt; wir haben keine Leute vor Ort und können deshalb nicht wirklich tätig werden, da wir die Sachlage vor Ort nicht beurteilen können.
    die haben schon irgendwie recht, wenn sie sagen, dass sie sich nur mit innenpolitik beschäftigen! Wolf, klar sind das deutsche Spenden und deutsche Hilfsorganisationen, über die wir reden, aber der einsatz geschieht eben im ausland und wird von den entsprechenden ministerien für außenpolitik (hoffentlich) überwacht. Wie wir von Herrn Dr. Diehl jedoch gelernt haben, nur dann wenn man die sachlage beurteilen kann. wie gesagt, ein guter trick ist immer, sich selbst ein bild zu machen - oder jemanden seines vertrauens zu schicken.

    lieber Wolf, ärger dich nicht so viel, deine energie kannst du für positive dinge besser einsetzen glaub mir, das ist viel besser

    l.g. Regina

  4. #264
    Regina_T
    Gast

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    http://www.contactsrilanka.org/

    guckt mal hier rein, Verona Feldbusch is on tour in SL und es wird im TV übertragen. Die ist nicht so dumm, wie sie sich immer darstellt, ganz im Gegenteil. Ist doch super, was sie macht.

    Übrigens, ich kann Vollzug vermelden. Ich habe das Büro des Herrn Dr. Guido Westerwelle angeschrieben. Wenn Ihr das wollt, Biggi und Hänschen und Jan, könnt ihr eure Kopien gern hier veröffentlichen. Ich habe nichts zu verbergen. Im Gegenteil. Hat mich viel Zeit gekostet, das so zu schreiben.

    liebe Grüsse,
    Regina

    [hr]... und hier ist der Brief von Regina:
    [hr]

    Sehr geehrter Herr Dr. Diehl,
    Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,

    zunächst darf ich mich kurz vorstellen, ich bin ebenfalls so wie Herr und Frau van Heesch, Mitglied im Forum der Reisespinne. Ich kenne die beiden recht gut und weiß um Ihre guten Absichten. Ihre Antwort auf die Anfrage der Beiden ist mir bekannt.

    Ich bedanke mich dafür, dass das Büro des Herrn Dr. Westerwelle, nämlich Sie, so rasch geantwortet hat. Interessant ist es für mich zu erfahren, dass Sie so gut über die Threads in der Reisespinne informiert sind. Das finde ich super, Herr Dr. Diehl, dass sich unsere Politiker tatsächlich über die Geschehnisse im Volk informieren. Damit bleiben Sie nah dran und sind auf aktuellem Stand, wie es den Bürgern geht - und hier auch, wie es in Sri Lanka aussieht.

    Die Formulierung, dass die Hilfe, die auch wir hier leisten &quot;nicht zu beanstanden&quot; ist, finde ich allerdings ausgesprochen schade. Wir alle, oder zumindest die meisten von uns, gehen einer beruflichen Tätigkeit nach, d. h. alles was wir tun, tun wir in unserer Freizeit, um den Menschen dort zu helfen. Es ist nicht damit getan, eben irgendeiner Organisation Geld zu überweisen. Lange nicht.

    Unsere privaten Möglichkeiten sind nur begrenzt. Jeder Einzelne von uns hat mit der fortschreitenden Inflation und den volkswirtschaftlichen Schwierigkeiten unseres Landes zu kämpfen, selbst die, die noch einen Arbeitsplatz haben. Dennoch tun wir auf privater Ebene unser Möglichstes, zu helfen. Wir tun das nicht nur für die flutgepeinigten Menschen, Herr Dr. Diehl, sondern wir unterstützen uns auch gegenseitig wenn nötig oder hilfsbedürftige Menschen, die wir in unserem alltäglichen Leben treffen. Auch dieses Verhalten, ist ein Teil Deutschlands und der Menschen, die hier leben - und es ist ein richtig guter Teil.

    Ich bitte Sie, politisch tätig zu werden und hiermit auch an die Medien zu gehen, damit die Aufmerksamkeit für die Flutopfer in den betroffenen Gebieten nicht nachlässt. Wenn es wirklich so ist, das die großen Hilfsorganisationen nicht dort ankommen, wo sie gebraucht werden, ist das ein Skandal und die Öffentlichkeit sollte das erfahren. Andererseits könnte das die Spendenbereitschaft der großen Massen hemmen. Die Menschen dort brauchen dennoch nicht nur jetzt im Moment Hilfe, sondern auch mittel- und langfristig. Vielleicht wäre es einmal eine gute Sache, die Aktionen der vielen kleinen Helfer in die Medien zu bringen. Ich bin sicher, dass Sie hier unterstützend einwirken könnten

    Wenn man nicht beurteilen kann, wie es vor Ort aussieht, da gibt es einen guten Trick, man kann hinfahren, wenn man sich selbst überzeugen will und die Berichte in diesem Forum anzweifelt.
    Ich kann verstehen, dass die Kontrollmöglichkeiten gegenüber privaten Hilfsorganisationen schwierig ist. Dennoch können unsere Parteien, können Sie etwas tun. Vielleicht haben Sie einmal die Möglichkeit, dort hin zu reisen und persönlich zu helfen. Im Extremfall schauen Sie in dunkle, dankbare Kinderaugen oder auch in die Augen eines alten Menschen, oder Sie sehen eine vor Freude weinende Mutter. Es würde mich freuen, eines Tages einen Bericht über solche Geschehnisse von Ihnen zu lesen.

    Bei dem Stichwort lesen, möchte ich Sie und Herrn Dr. Westerwelle herzlich einladen zur Buchpremiere &quot;Der schönste Ort auf Erden&quot;, am 25.02.2005 um 20:00 Uhr in der Literaturwerkstatt, Knaackstr. am Prenzlauer Berg in Berlin. Sämtliche Gewinne aus dem Abverkauf des Buches gehen auf ein Spendenkonto für den Wiederaufbau in Sri Lanka. Der Herausgeber des Buches ist ein persönlicher Freund und einer der &quot;kleinen&quot; großen Helfer, die das Tsunami gebeutelte Land so sehr braucht.

    In der Anlage finden Sie die Einladung, das Buchcover und eine Information zur DesPa, eine Organisation, die Gerd Püschel (Herausgeber des Buches) zusammen mit Anderen gegründet hat, um maßgeblich am Wiederaufbau Sri Lanka's beteiligt zu sein. Die Veranstaltung würde durch Ihre Anwesenheit sehr bereichert werden. Ich bin sicher das alle Anwesenden, der Veranstalter, der Herausgeber, sich sehr über Ihr Kommen freuen würde. In der Hoffnung, Sie dort begrüßen zu dürfen, verbleibe ich für heute,

    mit herzlichen Grüßen,
    Ihre
    Regina T.

  5. #265
    Biggi
    Gast

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    hallo regina,
    wir haben alles veröffentlicht, was wir bisher hatten * aber halt nur unsere eigenen mails. wir würden deine antwort bestimmt hier gerne zeigen, aber wir sind hier keine admins *:-[
    und nun haben wir auch an kontraste geantwortet, uns wurmte dieses innerpolitische ..... &gt; únd huaaaaaaaarrrrrrrrrr, wir stehen dazu !!!!!


    werter herr axel svehla,

    wir danken ihnen für ihre antwort.
    allerdings sind wir sehr enttäuscht!!!
    eigentlich ist das ganze thema doch mittlerweile innerpolitisch !!!!!!!!!!!!!!!!

    deutschland (und da zählen wir uns alle zu!!!) hat hilfe für die opfer des tsunamis vom 26.12.2004 zugesagt. uns hat diese immense summe an spendengeldern echt umgehauen und zu tränen gerührt und es hat uns unendlich stolz gemacht, dass die deutschen so hilfsbereit sind!!! .
    aber..... auch wenn das ganze über jahre verteilt (was ja sinnvoll ist) vor ort eingesetzt wird, bei den wirlich hilfsbedürftigen kommt von dem bisher zugesagten nicht wirklich viel an !!! die menschen dort wie hier leben HEUTE !!! und müssen überleben !!!!
    entschuldigen sie, aber wir denken echt mittlerweile, die tv sender haben zu spenden aufgerufen..... und kommen nun, wenn es um tatsachenberichte geht... in schwierigkeiten !!!
    da sie nicht wirklich über *erfolgte leistungen* berichten können. immerhin waren sie es, die uns *gutgläubigen* auf die grossen spendenorganisationen hingewiesen haben !

    unsere erfahrung, aufgrund einiger privater leute, die in sri lanka vor ort sind und waren, ist einfach, das es immer noch viele opfer gibt (wir sprechen allerdings im moment nur aus erfahrung von sri lanka) die noch nicht *gefunden* wurden !!! oder vielleicht nicht relevant genug waren, für berichte !!!


    sie können uns gerne widersprechen und wieder abwiegeln auf die *aussenpoilitik* *aber ehrlich gesagt.... mittlerweile ist es für uns laien ein innerpoltisches thema geworden !!!! es gibt viele deutsche !!! die es nicht verstehen, was da *koordiniert* werden muss, bei den grossen hilfsorganisationen! schaut einfach mal näher hin, wenn ihr durchs land fahrt *zwinker*
    wie schaffen es die privaten leute, das elend wirklich zu erkennen???!!!!
    und immerhin haben wir den *sogenannten grossen organisationen) 8 wochen vorlauf gegeben.

    naja, wie bereits erwähnt, danke für ihre auskunft.

    wir erwarten keine antwort mehr!!! dafür haben wir schon zuviel versucht

    hans-werner und birgit van heesch

    sooooooooo, das musste sein! nun darf sich die wahrscheinlich neutrale sendung *kontraste* wenigstens mit kritik auseinandersetzen *;D und muss nicht mal mehr antworten, weil.... wir sind sauer *&gt; &gt; &gt; auf so eine simple antwort .... nur keine verantwortung übernehmen * &gt;

  6. #266
    Biggi
    Gast

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    REAKTION der sendung &quot;WISO&quot; :

    Sehr geehrter Herr van Heesch,

    wir freuen uns über Ihr Interesse an WISO.

    Gerne sende ich Ihnen den Faxabruf zu diesem Beitrag zu (Anlage),
    darin finden Sie alle wichtigen Informationen.

    Viele Grüße

    Julia Schorch

    NEU: Ausführliche Texte mit Hintergrundinformationen, Handlungsanweisungen,
    Tipps und Musterbriefen zu Themen der Sendung erhalten Sie jetzt auch unter:
    &lt;http://www.monatscd.de&gt;. Dort können Sie thematisch oder chronologisch
    WISO-Informationen suchen und herunterladen (teilweise kostenpflichtig).
    Weitere Service-Produkte im WISO-Shop unter &lt;http://www.wiso.de&gt;.


    und nun der anhang :

    Flutkatastrophe - So kommt ihr Geld wirklich bei den Opfern an

    Die Folgen der Flutkatastrophe in Südasien sind verheerend, die Bilder erschreckend. Die Opfer brauchen Hilfe - keine Frage. Doch hilfsbereite Spender sollten bei allem Mitgefühl dennoch einen kühlen Kopf bewahren. Damit Ihr Geld auch wirklich bei den Opfern ankommt, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten.

    Vorsicht Spendenbetrüger!
    So unglaublich es klingen mag: Immer wieder nutzen Betrüger die Hilfsbereitschaft von gutgläubigen Spendern aus. Mitunter fließen hohe Summen in deren eigene Tasche, während die Opfer in den Katastrophenge-bieten leer ausgehen. So auch bei dem Seebeben in Südasien.
    Thomas B. war misstrauisch geworden, als er per Internet einen Spendenaufruf für die Opfer der Flutkatastrophe erhielt. Ein Unternehmen aus Liechtenstein, warb mit den Logos der größten deutschen Hilfsorganisationen. „Das kam mir komisch vor: Deshalb habe ich diese Mail weitergeschickt an die Pressesprecher der 5 Hilfsorganisationen“, so Thomas B. Keine der Organisationen kannte das Lichten-steiner Unternehmen, keine wusste etwas von der angeblichen Absprache. Die Caritas ging von einem Betrugsversuch aus.
    Urheber des illegalen Spendenaufrufs: Die Internet-Firma adRom. Hier sind mehr als 20.000 Euro an Spenden eingegangen. Die fehlende Absprache mit den deutschen Hilfs-organisationen sei nur ein bedauerliches Miss-geschick gewesen, beteuert die Geschäfts-leitung: „Es tut uns leid, dass wir nicht vorab der Sorgfaltspflicht nachgegangen sind, dass wir wirklich alle vorab informiert haben. Für uns stand der Gedanke, sofort helfen zu können, stärker im Vordergrund als uns nach allen Seiten hin abzusichern.“
    Solche Erklärungsversuche treffen bei Unicef Deutschland auf wenig Verständnis: „Im günstigsten Fall ist das eine ungeschickte und dumme Aktion, die mit keiner Organisation abgestimmt war, und im ungünstigsten Fall für den Betreiber und auch für die Spender, die schon Geld dorthin überwiesen haben, ist es wirklich der Versuch des Betrugs“, so Unicef-Mitarbeiterin Helga Kuhn. Die deutsche
    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Firma adRom.
    Auch der arbeitslose Buchbinder Reinhold Lui ist in einen illegalen Spendenaufruf im Internet verwickelt. Die Internetseite stammt nicht von Lui selbst: „Jeder, der meine Kontonummer kennt, kann das machen.“ Er erstattete Strafanzeige gegen den Urheber der Seite. „Die Chancen, den Urheber zu finden, sind in der Regel sehr gut. Es kommt auf Schnelligkeit an im Internet. Und die Polizei ist in der Regel in diesen Sachen sehr schnell“, sagt Peter Linden, Internet-Fahnder der Polizei Bonn. Ihr Versprechen hat die Bonner Polizei auch prompt eingelöst: Inzwischen ist der mutmaßliche Internet-Betrüger festgenommen worden - ein Bekannter von Bernhard Lui.
    Ortswechsel: Auch die „Hilfsorganisation „Merlin International“ aus dem westfälischen Hamm ruft zu Spenden für die Flutopfer auf - mit Handzetteln, mit Transparenten und im Internet. Mehrere Tausend Euro sind schon eingegangen. Doch der Ruf des Initiators, Dirk Piper, ist nicht der Beste. Schon mehrfach ist er mit dem Gesetz in Konflikt geraten, vier Jahre saß er bereits im Gefängnis. Beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin sind im Zusammenhang mit „Merlin International“ bereits etliche Hinweise auf Spendenbetrug eingegangen.
    Immer mehr Drückerkolonnen sind unterwegs, um Leute mit geschulter Gesprächstechnik über den Tisch zu ziehen. Diese Spenden-eintreiber erhalten meist einen großen Teil Ihrer Spende als Provision oder Prämie.
    Vorsicht ist immer dann geboten, wenn man versucht, Sie unter Zeitdruck zu setzen. Eine seriöse Organisation nimmt Ihre Spende übermorgen auch noch gerne. Wenn Sie auf Fragen nach den Verwaltungskosten und der

    Eine Übersicht über alle abrufbaren WISO-Texte erhalten Sie unter 0900 1 250025
    (Talkline: 1 Min. = 0,62 Euro aus dem deutschen Festnetz, 3 Seiten)

    Selbstkontrolle der Organisation nur aus-weichende Antworten bekommen, ist größte Zurückhaltung angebracht. Aber auch wenn Ihnen &quot;Bettelbriefen&quot; nach Hause geschickt werden, kann das ein Zeichen für mangelnde Seriosität sein.

    Die richtige Organisation finden
    Generell gilt: Seriöse Organisationen haben gute Arbeit vorzuzeigen, unseriöse dagegen nicht.
    Eine Katastrophenhilfe in dem Ausmaß, wie sie nach der Flut in Südasien notwendig ist, können meist nur größere Organisationen bewältigen. Zeltstätte aufbauen, massenweise Hilfsgüter verteilen - das erfordert nicht nur viel Geld, sondern auch Know-How. Informieren Sie sich vorab, ob die entsprechende Organisation auch über ausreichend Erfahrung in Katastrophen-gebieten verfügt. Nur so kann sie Ihre Spenden effektiv umsetzen.
    Lassen Sie sich nicht von gefühlsbetonter Werbung überrumpeln, sondern prüfen Sie in aller Ruhe die Zahlen und Ziele. Die Hilfs-organisation sollte möglichst genau erklären, wie die Spenden verwendet werden. Fragen Sie, wie viel der Verein für Verwaltung und Werbung ausgibt. Hier gelten nach den Maßstäben des DZI zehn Prozent der Gesamtausgaben noch als niedrig, bis 20 Prozent als angemessen, bis 35 Prozent als vertretbar. Alles, was darüber hinausgeht sei nicht mehr akzeptabel.
    Die Hilfsorganisationen haben verschiedene Arbeitsschwerpunkte. Wählen Sie selbst, welche Art von Hilfe Ihnen am wichtigsten ist. Wenn Sie Fragen zur Verwendung der Spenden haben, wenden Sie sich direkt an die Hilfsorganisation oder an das DZI.

    Richtig Spenden
    Wichtig ist das Stichwort auf der Spenden-überweisung und der Text des Spenden-aufrufs. Hier sollten Sie sich klar auf die Flut in Südostasien beziehen, damit Ihr Geld auch wirklich dort eingesetzt wird. Je ungenauer das Stichwort und der Spendenaufruf formuliert sind, desto eher kann eine Organisation das Geld anderweitig verwenden.
    Auf der anderen Seite sollte der Spenden-aufruf und das Stichwort auch nicht zu eng gewählt sein. Wenn ein ganz bestimmter Spendenzweck erfüllt ist, aber noch nicht alle Spenden aufgebraucht sind, muss die Hilfsorganisation Spender bitten, einer Um-widmung der Spenden zuzustimmen. Außer-dem brauchen die Organisationen auch so genannte freie Spenden, um ihren Apparat überhaupt in die Lage zu versetzen, beispiels-weise bei Katastrophen oder Kriegen, schnell zu reagieren. Spenden können Sie meist auch online überweisen. Auf der Internet-Seite des jeweiligen Hilfswerks füllen Sie ein Formular aus und zahlen per Bankeinzug oder Kreditkarte. Achten Sie darauf, dass Ihre Daten nur verschlüsselt übertragen werden.

    Effektiv spenden
    Wenn Sie spenden, sollten Sie nicht viele kleine Beträge an mehrere Organisationen geben, sondern möglichst einen großen Betrag an ein Hilfswerk. Geldspenden per Über-weisung machen mehr Sinn als ein paar Münzen in einer Sammelbüchse auf der Straße. Sachspenden verursachen relativ hohe Kosten. Denn sie müssen teuer in die entsprechenden Gebiete transportiert werden. Die Hilfsorganisationen können billiger in der Region einkaufen. Geldspenden sind flexibler und unterstützen außerdem die Wirtschaft am Zielort, wo die notwendigen Waren gekauft werden können. Sachspenden machen nur Sinn, wenn auf ausdrücklichen Wunsch bestimmte Waren gesammelt und verschickt werden.

    Spenden absetzen
    Sie können den Spendenbetrag von der Steuer absetzen, wenn das Hilfswerk als gemeinnützig anerkannt ist. Für Spenden bis 100 Euro reicht es, dem Finanzamt eine Kopie des Überweisungsträgers vorzulegen oder bei einer Online-Spende den entsprechenden Kontoauszug. Für größere Spenden muss die Hilfsorganisation jeweils eine Zuwendungs-bescheinigung ausstellen. Auch Sachspenden lassen sich von der Steuer absetzen, sofern deren Bewertung geklärt ist.
    Bei Spenden für die Flutopfer gilt eine Ausnahme: Das Bundesfinanzministerium hat festgelegt, dass hier auch bei Spenden von mehr als 100 Euro keine Spendenquittung erforderlich ist. Voraussetzung: Das Geld fließt bis zum 30. Juni 2005 auf ein Sonderkonto für die Geschädigten der Katastrophe. Dann reichen als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg und der Kontoauszug.

    Eine Zusammenstellung aller Spendenorgani-sationen für die Flutopfer finden Sie im Videotext ab Seite 890.

    Weitere Informationen:

    Garantiert seriös sind Organisationen, die den DZI-Spendensiegel tragen. Sie finden diese im Internet unter www.dzi.de

    Dt. Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI)
    Bernadottestraße 94
    14195 Berlin
    Tel.: 030 - 839 001-0
    Fax.: 030 - 831 47 50
    E-Mail: sozialinfo@dzi.de
    www.dzi.de

    hm, eigentlich ging es uns wohl um etwas anderes, aber einige infos sind schon ganz interessant. auf die frage nach der hilfe der grossen organisationen war also - wie erwartet - keine antowrt dabei &gt; :-[

    trotzdem machen wir weiter :P :P :P


  7. #267
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    241

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    Hallo Geranie,
    danke für den aufschlußreichen Artikel.
    Liebe Grüße
    Petra

  8. #268
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    30.01.2005
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    Langenhagen
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    241

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    Guten Morgen,
    es git einen neuen Artikel in der taz

    http://www.taz.de/pt/2005/02/28/a0142.nf/text.ges,1

    Liebe Grüße

    Petra

  9. #269
    spiderberlin
    Gast

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    Ich zitiere mal die TAZ:
    Beschäftigen die Probleme beim Wiederaufbau auch die Betroffenen? In den hunderten von Camps - manchmal nur vereinzelte Zelte zwischen den Häuserruinen, meist jedoch regelrechte Zeltdörfer - verbringen immer noch erstaunlich viele Menschen ihren Tag damit, in den Trümmern herumzustehen.

    Erstaunlich viele Menschen????? Ich habe ganze Zeltdörfer gesehen wo noch nicht mal ein Hund mehr war. Zwischen hunderten von Zelten. Dort steht keiner mehr in den Trümmern rum. Und wenn, dann aus Langeweile. Dazu gibt es in nächster Zeit auch noch ein paar Bilder von mir. Gähnende Leere......
    Wenn man schon so blöde ist die Zelte ( am besten noch in dunkelblau, weils so schön kuschelig warm bei 35 Grad ist, zu errichten ) dann muß man sich auch nicht wundern, das niemand bei Innentemperaturen von über 60 Grad in ihnen wohnt. Dämlicher kann man schon keine Hilfsaktion leisten.

    Da schlafen die Menschen doch lieber bei ihren Familien oder unter freiem Himmel. Diese gut gemeinte Folter tun sie sich garantiert nicht an. Und trotzdem werden immer mehr von diesen die Landschaft verschandelnden Dingern aufgestellt. Bestenfalls dienen sie als Lagerplatz für Baumaterial. Zu was anderem sind sie ohnehin nicht zu gebrauchen. Kosten nur Geld und nehmen den Platz weg. Nur kapiert das anscheinend keiner. Sorry, das mußte mal raus.
    Melde mich aus Sri Lanka zurück.

    Gruß Spider

  10. #270
    Biggi
    Gast

    Re: interessante links zu sl und zur hilfe

    wohl leider traurige realität *:-[

    ZITAT:

    Instrumentalisierung
    Und so steht zu befürchten, dass die Hilfe für die Opfer der Flut in Südasien für vielerlei fremde Zwecke genutzt werden wird. Schon jetzt mehreren sich die Anzeichen, dass viele der Gönner handfeste eigennützige Interessen verfolgen und alles dransetzen werden, um aus der Katastrophe möglichst viel Kapital zu schlagen: Das indonesische Militär nutzt die Gelegenheit zu strategisch bedeutsamen Zwangsumsiedlungen. Die USA versuchen ihr ramponiertes Image aufzupolieren und dabei zugleich China geostrategisch in Schach zu halten. Spekulanten in Indien und Sri Lanka wollen verhindern, dass die Fischer in die für den Tourismus interessanten Küstenregionen zurückkehren. Die Regierung von Sri Lanka plant einen großen Modernisierungsschub, der neben dem Bau einer küstennahen Autobahn auch die Errichtung mehrerer für den Trawler-Fischfang geeigneter Tiefseehäfen vorsieht (was den Kleinfischern vollends den Garaus machen dürfte). Bürgermeister sehen in Hilfsprojekten eine willkommene PR-Aktion für die eigene Wiederwahl. Hilfswerke buhlen um den Zugang zu den Medien. Unternehmen, die ansonsten in vorderster Front der gesellschaftlichen Entsolidarisierung stehen, präsentieren sich werbewirksam als Wohltäter (obwohl die 10 Mio. Euro, die die Deutsche Bank im ZDF übergab, weniger als die sprichwörtlichen &quot;peanuts&quot; sind und schon gar nichts im Vergleich zu den Steuererleichterungen, die den Unternehmen in den letzten Jahren geschenkt worden waren). Das Außenministerium nutzt die Gelegenheit, um seinen Anspruch auf Übernahme des Entwicklungshilfeministeriums Nachdruck zu verleihen. Und die Bundesregierung zeigt sich auch deshalb so spendabel, um Deutschland für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu empfehlen.


    ein sehr interessanter bericht

    http://www.medico-international.de/p...h_der_flut.asp

    l.g., wir 2

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