Widerspricht die Moralvorstellung im Islam den Interessen des bisherigen Tourismus
und dem gängigen Verhalten der Touristen?

Hintergrund der Überlegungen sind wohl die jüngsten Ereignisse auf den Malediven
(Wellnessbereiche in Luxushotels wurden als Bordelle bezeichnet und vorübergehend geschlossen)
und die Diskussionenen in Ägypten um die "passende" Bademode an den Stränden des Landes.
Ähnliche Gedanken gibt es bereits ebenfalls aus Tunesien

Ein recht interessanter Artikel erschien hier gerade in der Badischen Zeitung unter

http://www.badische-zeitung.de/freiz...enzen-erreicht


Zitat:
Bikiniverbot am Strand und an der Hotelbar nur alkoholfreie Cocktails?
Für viele europäische Touristen ist das eine bizarre Vorstellung.

In einigen muslimischen Ländern aber hat die Diskussion darüber, was im Tourismus erlaubt ist
und was die jeweiligen Traditionen und religiösen Vorschriften verbieten, neuen Auftrieb bekommen.

Was Tourismus ist und wie er aussieht, werde derzeit noch weitgehend
von Europäern und Amerikanern bestimmt.
Aber das müsse nicht so bleiben.