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Thema: Nationalpark Wadi-el-Gamal bei Marsa Alam

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    Daumen hoch Nationalpark Wadi-el-Gamal bei Marsa Alam

    Der Wadi-al-Gamal-Nationalpark (Wadi-el-Gamal; arabisch für Tal der Kamele) ist mit über 100 km Länge der drittgrößte in der Arabischen Wüste und zählt mit seinem Delta zu den schönsten Nationalparks Ägyptens.
    Über Jahrhunderte war dieses Wadi Teil einer wichtigen Handelsverbindung zwischen dem Roten Meer und dem Nil. Für eine Wüste ist es hier relativ GRÜN. Begegnungen mit Wildtieren sind deshalb recht häufig.
    Bevor die Tierwelt der ostafrikanischen Savannen mit den Thomson- und Grantgazellen zu großer Bekanntheit gelangte, galt die Dorkasgazelle als typische Gazelle. Zwar handelt es sich um die größte Population Ägyptens, aber mit nur geschätzten 25-30 Tieren zählen sie zu den gefährdeten Arten. Zudem trifft man den scheuen, ebenfalls im Bestand gefährdeten Syrischen oder Nubischen Steinbock, den Afrikanischen (Wild-) Esel, der Mähnenspringer steht gestaltlich zwischen Schafen und Ziegen.
    Integriert ist ein mangrovenbewachsener Küsten- und Meerstreifen von durchschnittlich 15 km Breite mit vier ebenfalls viele Mangroven tragenden Inseln im Hamata Archipel. Auf dem Wadi el Gamal Island befindet sich die grösste Kolonie des Schieferfalken weltweit. Der nach Ende seiner Brutzeit im Oktober nach Madagaskar übersiedelt. Auf Grund ihrer geringen Anzahl stehen sie bereits auf der Roten Liste der International Union Conservation of Nature (IUCN). Die Insel wurde zudem von einer großen Kolonie (75% des Gesamtbestandes) der ebenfalls gefährdeten, nur am Roten Meer und Golf von Aden brütenden Weißaugenmöwen - mit orangerotem Schnabel und tiefschwarzer Flügeldecke - okkupiert.
    Richtung Osten. Entlang der Route findet man viele Spuren aus der bewegten Geschichte des „EASTERN DESERT“: römische Stationen für Karawanen, Gräber der Blemmi (Vorfahren der Beduinen), und Minen die von Kleopatra erbaut und betrieben wurde. Die Ruinen der aus römischer Zeit stammender Stadt Geli, dort wurden die Smaragde für ihren Weitertransport zum Nil verarbeitet. In der nähe kann man einen Hügel besteigen von dem die Aussicht über die bis zum Nil reichenden Hochebenen genossen werden kann. Das römische Dorf MARFUAH, wo ebenfalls Smaragde abgebaut wurden. Von dort spaziert man über Sanddünen zur berühmtesten antiken Siedlung im Nationalpark – Sakit. Sakit ist vor allem wegen seiner gut erhaltenen Ruinen und einem aus dem Felsen geschlagenen Tempel von Sethos I (1300 v.Ch)spektakulär.
    Es kann und sollte ein Ranger zur Begleitung engagiert werden, beim Ranger Office kann man sich anmelden, allein schon für die eigene Sicherheit. Den Nationalpark alleine zu betreten und sonstige Fahrzeuge wie Geländemotorräder oder Quads sind offiziell nicht erlaubt.
    Geändert von mulackswiss (19.03.2008 um 10:21 Uhr)

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