Hi @ all,
wie versprochen noch ein paar abschließende Worte zu meinem Sri Lanka Urlaub:
nach dem grauenvollen Erlebnis in Induruwa (siehe meinen Beitrag: gefährliches Meer in Induruwa) gleich am Tag 4 stand ich vor der Entscheidung, den Urlaub abzubrechen (dazu haben fast alle geraten) oder das "Beste" daraus zu machen.
Ich habe mich für letzteres entschieden, weil ich das Ereignis auch zu Hause nicht hätte ungeschehen machen können und weil ich es für meine Tochter am besten fand, mit mir zusammen in diesem Land das Erlebte zu verarbeiten.
Also habe ich viele Touren unternommen (selbst organisiert)
Wir waren u. a. :
2 Tage in Kandy (übliches Programm)
1 Tag in
Colombo ( mit dem Zug, einfach genial)
2 Tage im Süden (Yale Park, Matara,Dickwella(dort unbedingt die ca. 50 Meter hohe Buddhastatue angucken, ist toll und keine europäischen Touris), auch keine Touris in Mawella, dort ist das Ho-o-maniya blow-hole)
1 Kurztrip in den brief garden in der Nähe von Bentota, super Park, meine Tochter und ich waren die einzigen dort, eine Oase der Ruhe und der Skurillität
viele Ausflüge mit
Tuc-Tuc in die nähere Umgebung
Ansonsten haben wir unser Hotel relativ gemieden (obwohl es sehr gut war, d. h. optimale Lage, nettes Personal), da wir uns mit einer einheimischen Famillie angefreundet haben, direkt am STrand. Dort abends die grandiosen Naturschauspiele beobachtet, gegessen und (manchmal zuviel)
Arrak getrunken. Meine Tochter hatte dort " Familienanschluß", hatte ihren Spaß am Spiel mit den Kindern und wurde jeden Abend am Brunnen mit den anderen Kindern gebadet und bekam ihre Haare (überlang, bis an den Hintern) gewaschen und gekämmt. Auch haben wir an diversen Familienfesten (GEburtstag etc) teilgenommen.
Fazit: Sri Lanka ist ein tolles Land mit extrem freundlichen Leuten. Wichtig ist m. E. das Verlassen der Touristenpfade und ein "sich Einlassen" auf die Mentalität.
Ich werde noch mal dort hin fahren, genau an diesen Ort, weil ich auch die "andere" Seite des Meeres sehen will, nämlich friedlich. (aber nur um den Tod des Touisten abschließend zu verarbeiten) Ansonsten haben mir die erlebten klimatischen Verhältnisse sehr gut gefallen, immer windig, keine pralle Sonne, ab und an erfrischender Regen, nachts zum Teil heftige Stürme. So, wie ich es mag....
Herzliche Grüße
Shirinyaisa
P. S. Im Süden hat unser Fahrer die Orientierung verloren: auf der Rückfahrt ist er in Tissamaharama falsch gefahren und wir sind 4 Stunden durch Dschungel geirrt. Dort bin ich auf Kinder gestoßen ( in the middle of nowhere), die nicht mal wußten, was ein Bonbon ist....Nach den 4 Stunden waren wir dann wieder in Tissa.... War ein geniales Erlebnis!
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Tuck-Tuck
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 Eine Autorikscha (kurz Auto, nicht zu verwechseln mit dem Gebrauch des Wortes in der deutschen Sprache), auch Motorikscha oder Trishaw, ist die motorisierte Variante der ursprünglich aus Japan stammenden Rikschas, zwei- oder dreirädrigen, entweder von einer Person zu Fuß oder mit einem Fahrrad (siehe auch Fahrradrikscha), gezogenen kleinen Wagen zur Personenbeförderung.
Autorikschas gehören heute zu einer weitverbreiteten Taxiart in Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch, Laos, Thailand, Sri Lanka und anderen asiatischen Ländern.
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Colombo
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 Colombo ist die Hauptstadt der Inselrepublik Sri Lanka. Sie zählte 2001 etwa 377.000 Einwohner (mit Agglomeration 2,25 Mio.).
Colombo ist seit dem 5.Jhd. als Hafenstadt bekannt, die unter anderem römischen, arabischen und chinesischen Händlern als Station diente. Seit dem 8.Jhd. siedelten sich dort muslimische Händler an. (Noch heute ist das nahe beim Hafen gelegene Marktviertel Pettah hauptsächlich von Muslimen bewohnt.)
 Im 16.Jhd. nahmen die Portugiesen einige Küstengebiete Sri Lankas, unter anderem Colombo und seinen Hafen, in Besitz. Sie gaben ihm auch seinen heutigen Namen, der an Christoph Kolumbus erinnern soll. Die Stadt wurde das Zentrum des lukrativen Gewürzhandels, wobei Zimt lange Zeit die Hauptrolle spielte. Zum Schutz des Hafens errichteten die Portugiesen ein Fort. Es wurde 1656 von den Niederländern erobert, die dann die portugiesischen Besitzungen übernahmen und den Gewürzhandel fortführten. 1796 eroberten die Briten Sri Lanka von den Niederländern und machten es 1802 zur Kronkolonie, deren Hauptstadt Colombo wurde.
Nach der Unabhängigkeit Sri Lankas 1948 war Colombo weiterhin Hauptstadt. Seit 1982 befindet sich der Regierungssitz des Landes aber in Sri Jayawardenepura im Südosten Colombos.
 Das historische Zentrum der Stadt ist das Fort, das heute Dienstleistungs- und Geschäftssviertel ist. Dort befinden sich unter anderem das alte Parlament, der Amtssitz des Präsidenten und die Zwillingstürme des so genannten „World Trade Centre“, das das zweithöchste Gebäude Südasiens ist; sehenswert ist die Mischung von kolonialer und moderner Architektur.
 Das Galle Face Green ist eine langgezogene Rasenfläche südlich des Forts, das sich vor allem an Sonn- und Feiertagen abends mit Besuchern füllt, die beim Sonnenuntergang in feiner Ausgehkleidung an der Strandpromenade spazieren gehen. Am Südende steht das Galle Face Hotel, das älteste Hotel der Stadt (gegründet 1864). Die weiße Fassade und die Eingangshalle des Gebäudes sind eindrucksvolle Zeugen des Viktorianischen Stils in Sri Lanka; von der Anziehungskraft des Hotels zeugt eine in der Halle angebrachte Tafel, auf der die vielen prominenten Besucher seit Bestehen aufgelistet sind.
Die Galle Road ist die Hauptschlagader von Colombo. Sie zieht sich schnurgerade vom Fort einige hundert Meter landeinwärts entlang der Küste bis an die südliche Stadtgrenze. In den Stadtteilen Kollupitiya und Bambalapitiya finden sich zahlreiche Geschäfte, Bürogebäude und Restaurants und mehrere moderne Einkaufszentren, wo sich vor allem die westlich orientierte Oberschicht einfindet.
 Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist das im Stadtviertel Cinnamon Gardens gelegene Rathaus, auch Independence Hall genannt, das 1946 nach dem Vorbild des Capitols in Washington errichtet wurde.
Der wohl berühmteste Einwohner Colombos war der in England geborene Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke, der von 1956 bis zu seinem Tod 2008 in Sri Lanka lebte.
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