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Ergebnis anzeigen: Welche Gründe habt Ihr nach Sri Lanka zu reisen?
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Wegen der sportlichen Aktivitäten, wie Angeln, Surfen, Rafting, Ballonfahrten und Tauchen.
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Ich interessiere mich für Edelsteine, Antiquitäten, Kunsthandwerk und Kleidung.
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Mich interessieren endemische Pflanzen und Tiere, Safaris in Nationalparks.
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Entspannung, Ruhe und Gesundheit. Massagen, Ayurverda und Wellness.
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Mir gefällt das gute Wetter und das warme Wasser.
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Küche und Essen. Kochen lernen. Exotische Kräuter, Früchte und Gemüse und deren Anwendung.
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Kulture, religiöse, landschaftliche Sehenswürdigkeiten und botanische Gärten sind mein Ziel.
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Fotografieren und Wanderungen am Strand, im Dschungel, durch Teeplantagen und über die Berge.
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Positiven Erfahrungen mit den Menschen, ihre Gastfreundschaft und das Lächeln der Kinder.
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Ich besuche Freunde, Verwandte oder Familie.
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Die Reisespinne > Asien, süd > Sri Lanka
Sri Lanka, bis 1972 Ceylon (amtlich: Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka) ist ein Inselstaat im Indischen Ozean 31km vor der Südspitze des Indischen Subkontinents. Die Insel wird auch Perle des Indischen Ozeans genannt und hat ca. 20 Millionen Einwohner.
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Weitere Informationen : Sri Lanka
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Thema: Sri Lanka: mein kleines Paradies (2006 - 2009)
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20.02.2006, 02:13
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Neuer Benutzer
hat ein Ticket
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Registriert seit: 27.02.2004
Ort: Dresden
Beiträge: 26
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Sri Lanka: mein kleines Paradies (2006 - 2009)
Vornweg möchte ich erst einmal etwas sagen (auch wenn es nichts mit "uns" zu tun hat), was mir bisher immer positiv in SL aufgefallen ist und was im krassen Gegensatz zu unserem Verhalten hier bei uns steht:
das ist dieser unglaublich offene, freundliche und hilfsbereite Umgang der Singalesen untereinander
(der einfachen Leute, also der Mehrheit - bei den etwas "höher gestellten" mag es da Abstriche geben), wenn es ein Problem gibt (und sei es noch so winzig).
Zumindest habe ich es nie anders erlebt, da ist es ganz selbstverständlich, dass man nicht lange selber grübelt, sondern ganz einfach den nächsten Wildfremden anhaut und der hilft einem direkt bzw. versucht sein Bestes, die Sache ist erledigt, ein kurzes Dankeschön - fertig.
Da habe ich schon die lustigsten Sache erlebt und noch nie hat jemand unfreundlich reagiert oder wenigstens komisch geschaut "Was will der denn von mir?"
Das ist auch eine der Sachen, die meine Frau bis heute nicht verstehen kann - unser Miteinander hier in Deutschland oder sollte man es besser Nebeneinander nennen.
Einmal waren wir unterwegs, dem Tuk-Tuk geht der Sprit aus, da läuft der Fahrer über die Strasse ins nächste Haus, besorgt sich eine leere Flasche, hält den nächsten Fahrradfahrer an und der kutschiert ihn auf der Stange sitzend zur nächsten Tanke und 10 Minuten später steigt er aus einem Auto und ist mit einer halbvollen Flasche wieder da. Alles ganz selbstverständlich, als ob man zum Bäcker geht und Brötchen kauft, da gab es nicht mal eine Sekunde einen fragenden Blick.
Was mich persönlich betrifft, will ich jetzt nicht zwanghaft ausführlich ausholen - nur eine kleine Anekdote aus der Zeit als ich zum ersten Mal nicht als Touri, sondern eher mehr "ganz normal" im Alltag unterwegs war, weil ich dort wohnte und arbeitete.
Ich war in der Nähe von Chilaw unterwegs und war auf der Suche nach einer Schule, wo ich eine Verabredung hatte - ich hatte die Adresse nur per Telefon bekommen und so gut, wie ich es verstanden hatte, aufgeschrieben.
Habe also den Bus genommen und bin ausgestiegen wo ich dachte, dass es dort ist. Leider lag ich mit dieser Annahme falsch und "irrte" ein wenig hilflos suchend umher und sicher kennen die meisten die Gegend, da hilft einem auch Englisch nicht unbedingt weiter, wenn man da in einem kleinen Dorf ist und sich für Hilfe verständlich machen muss, auf den Bussen stand auch alles nur singalesisch, also wusste ich erst einmal nicht, wie ich es finden sollte.
Da spricht mich ein älterer Herrr - aus überheblicher europäischer Sicht, würden wir wohl sagen: ärmlich aussehend - von sich aus an und fragt zu meiner Freude auf Englisch, ob er mir helfen könnte. Also versuchte er dann aus meiner "Adresse" (bzw. dem, was ich als solche am Telefon verstanden hatte) zu enträtseln, wo es ist.
Als er meinte, es zu wissen, begleitete er mich zur nächsten größeren Strasse, erklärte mir, wie ich es finden würde und hielt dann noch den richtigen Bus für mich an.
Und weil man immer so viel und sicher auch oftmals richtiger Weisse hört, dass alle nur hinter unserem Geld her wären - wie die Umstände nun mal wollten, hatte ich (keine Ahnung mehr warum - sei es aus Dummheit, Sorglosigkeit oder einfach Vergesslichkeit) nur einen Tausender-Schein zur Hand, was sich nicht wirklich zur Bezahlung im Bus eignete - da lachte er nur, zog 40 Rps. aus der Hemdstasche, gab sie mir und meinte: "Das reicht."
dann sagte er mir noch, was es ungefähr maximal kosten dürfte (logisch wollte man mir erst mal das Doppelte berechnen, doch dummer Weise wusste ich ja den richtigen Preis).
Dann wünschte er mir noch einen schönen Tag und ich kam doch noch zum meinem Ziel.
Das ist für mich eben auch SL - ein wildfremder Opa, den ich vorher und hinterher nie wieder gesehen habe, der mir den Bus bezahlt, obwohl er (ohne anmaßend klingen zu wollen) sicher selber Verwendung für die 40 Rps. gehabt hätte.
MfG
te5
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Tuck-Tuck
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 Eine Autorikscha (kurz Auto, nicht zu verwechseln mit dem Gebrauch des Wortes in der deutschen Sprache), auch Motorikscha oder Trishaw, ist die motorisierte Variante der ursprünglich aus Japan stammenden Rikschas, zwei- oder dreirädrigen, entweder von einer Person zu Fuß oder mit einem Fahrrad (siehe auch Fahrradrikscha), gezogenen kleinen Wagen zur Personenbeförderung.
Autorikschas gehören heute zu einer weitverbreiteten Taxiart in Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch, Laos, Thailand, Sri Lanka und anderen asiatischen Ländern.
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Geändert von Wolf (05.03.2009 um 10:48 Uhr).
Grund: Text formatiert + Titeländerung
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20.02.2006, 06:17
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Erfahrener Benutzer
reist 1. Klasse
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Registriert seit: 30.11.2003
Beiträge: 953
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Sri Lanka: mein kleines Paradies (2006 - 2009)
Hi Te5, nicht nur die hilfsbereitschaft untereinander ist uns aufgefallen, sondern auch ein für uns ungewöhnliches Komunikationsbedürfnis.
So braucht der Driver nur mal irgendwo einem wildfremnden Menschen nach dem Weg zu fragen und schon entwickelt sich ein manchmal minutenlanges Gespräch.
Für uns hektische, gestresste Europäer manchmal etwas nervig, wenn der Driver oder sonst ein Begliter, bei jedem wildfremden Händler, Verkäufer, Restaurantbesitzer oä. erst sein Schwätzchen macht, wir haben es ja schließlich eilig ;D.
Ganz anders die Sri Lankan, sie heben immer Zeit für ein paar Worte untereinander und kommen trotzdem dort an wo sie hinwollen
Geändert von Wolf (05.03.2009 um 10:49 Uhr).
Grund: Titeländerung
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20.02.2006, 08:16
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Erfahrener Benutzer
reist 1. Klasse
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Registriert seit: 04.02.2004
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Sri Lanka: mein kleines Paradies (2006 - 2009)
Guten Morgen,
in Antwort (Nr. paßt nun nicht mehr; Wolf) habe ich meine Meinung geschrieben, wobei vieles eigentlich unter "Nachbarschaftshilfe" läuft, wie sie Fred sicherlich in seinem Wohngebiet auch erfährt.
Daß ein Fahrer, dessen Diensleistung und Fahrzeug ich gemietet habe, für die Reparatur einens platten Reifens zu sorgen hat ist doch bitte selbsverständlich und daß der Ersatzreifen auch platt war ist doch wohl eher ein Nachteil und je nach Tour auch unverantwortlich. Eine verlorene Digicam wieder zu bekommen ist hier wie dort Glückssache und hängt nicht davon ab, ob der Finder arm oder "reich" ist oder von der Nationalität, sondern von dessen Charakter, Erziehung, Elternhaus usw.
Wenn man jetzt "Selbstverständlichkeiten" im Umgang unter Menschen hier als "positiv" in Sri Lanka reinsetzt, bekommt das eher einen negativen Anstrich, so nach der Devise, sieh`mal, die können das auch, und das empfinde ich als überheblich !!
 Bevor man jetzt über mich herfällt, erst nochmal Antwort #5 von mir lesen 
Schönen Wochenanfang an Alle * *Peter
__________________
Grüße aus Hannover
Geändert von Wolf (05.03.2009 um 10:50 Uhr).
Grund: Titeländerung
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28.07.2007, 17:50
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Erfahrener Benutzer
sitzt in der Businessclass
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Registriert seit: 30.12.2004
Ort: An de Waterkant
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Sri Lanka ist ein tolles Land!
Im Gegensatz zum Beitrag "Ist Sri Lanka wirklich so schlimm ...?"
Ist Sri Lanka wirklich so schlimm....??
bin ich aufgrund eigener Erfahrungen überzeugt, dass es haufenweise spannender, unvergeßlicher Erlebnisse und Erfahrungen gibt, warum Sri Lanka uns so unheimlich gut gefällt, warum wir dort seit vielen Jahren immer wieder hinfahren, dort so viele Freunde haben und uns am Lächeln der Menschen erfreuen.
Schreibt doch mal, was euch an Sri Lanka besonders gut gefällt und warum ihr dort so oft und immer wieder hinfahrt!
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28.07.2007, 17:54
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Benutzer
checkt ein
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Registriert seit: 09.06.2007
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Ich habe keine Antwort darauf.
Gruß Friedhelm
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28.07.2007, 18:07
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Erfahrener Benutzer
hat einen Sitzplatz
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Warum?
Du gibst doch selbst die Antwort: Sri Lanka ist ein tolles Land".
Was uns gefällt und warum wird immer wieder "rückfällig" werden un dem Sri Lanka Virus infizerit sind: die Landschaft, die Menschen, die Hilfsbereitschaft, die Freundlichkeit, das Lächeln, das Meer - kurz gesagt bis auf die Politik einfach alles.
LG
Thalatha
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28.07.2007, 18:46
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Erfahrener Benutzer
sitzt in der Businessclass
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Zitat:
Zitat von adamspeak
Im Gegensatz zum Beitrag "Ist Sri Lanka wirklich so schlimm ...?"
Ist Sri Lanka wirklich so schlimm....??
bin ich aufgrund eigener Erfahrungen überzeugt, dass es haufenweise spannender, unvergeßlicher Erlebnisse und Erfahrungen gibt, warum Sri Lanka uns so unheimlich gut gefällt, warum wir dort seit vielen Jahren immer wieder hinfahren, dort so viele Freunde haben und uns am Lächeln der Menschen erfreuen.
Schreibt doch mal, was euch an Sri Lanka besonders gut gefällt und warum ihr dort so oft und immer wieder hinfahrt!
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hallo,
also mir gefällt in/ an sri lanka eine ganze menge... :-)
jedoch ist der eigentliche grund, warum ich die letzten jahre (und auch die nächsten sicher noch) immer wieder hinfahre : freunde bzw. familie; die sind nun mal mit SL verbunden und ich deshalb auch... ;-)
was mir ansonsten sehr gefällt, ist nicht ausschliesslich SL-typisch sondern eher asiatisch-typisch: vor allem das lecker-scharfe essen, das klima, die immergrüne landschaft, das warme meer, der strassenverkehr (also so mit kühen und elefanten auf der strasse und so), die tempel, und eben vieles mehr...
lg petra
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28.07.2007, 21:11
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Erfahrener Benutzer
sitzt in der Businessclass
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Registriert seit: 30.04.2007
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Guten Abend Adamspeak,
als ich 1995 zum ersten Mal im Flughafen Bandaranaike nach fast 10 Stunden Flug ausstieg, habe ich gemerkt das Sri Lanka meine zweite Heimat ist.
Mir gefällt das Durcheinander auf der Galle Road,die Geschmäcker,das sehr gute scharfe Essen(bei Srilankern gegessen),die Gastfreundschaft,das Strahlen eines Kindes(wen es ein wenig Schokolade bekam),das Wetter(ist auch bei Regen für meine Begriffe nie kalt),das Meer,das grüne Hochland,die Berge,die Teeplantagen,die verschiedenen Tempel,das saubere und freundlich geführte Guesthouse,die nette Staff eifach sehr viel.  Habe sicher noch einiges vergessen.
Herzliche Grüsse an alle die Sri Lanka so lieben wie es ist
Premasiri
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Galle
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 Galle (auf englisch wie "Gawl" ausgesprochen; auch Gimhathiththa) ist eine Stadt in Südwest-Sri Lanka, 116 km von der Hauptstadt Colombo entfernt. Mit ihr und mit Matara ist es durch eine Eisenbahnstrecke verbunden.
Die 1663 von den Niederländern errichtete Festung Galle ist wie die Altstadt Weltkulturerbe. Sie ist die größte erhaltene europäische Festung in Südasien und zeigt eine Interaktion zwischen europäischer und asiatischer Architektur.
 Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die von Jesuiten gegründete Kathedrale St. Mary's.
Vor der Kolonialisierung war Galle ein bedeutender Seehafen. Perser, Araber, Griechen, Römer, Malayen und Inder trieben hier regen Handel. Im Jahre 1640 kapitulierten die Portugiesen vor den Niederländern, die Galle zum Sitz des Gouverneurs der Niederländischen Ostindienkompanie (VOC) und damit zur Hauptstadt Niederländisch-Ceylons machten.
 Die Briten, die das Land 1796 von den Niederländern übernahmen, nutzten die Festung als örtliches Verwaltungszentrum. In Colombo etablierten sie einen größeren Seehafen, wodurch der Hafen von Galle seine herausragende Bedeutung verlor.
Am 26. Dezember 2004 wurde die Stadt von einem Tsunami getroffen, der hier etwa 3.900 Tote forderte und schwere Schäden verursachte (vgl. Erdbeben in Südasien 2004).
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28.07.2007, 21:56
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Erfahrener Benutzer
sitzt in der Businessclass
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Registriert seit: 30.12.2004
Ort: An de Waterkant
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Auch Flora und Fauna locken nach Sri Lanka
Friedhelm, ich denke du denkst zu menschbezogen, sonst hättest du wohl eine bessere Antwort parat.
Was ist mit Flora und Fauna? Den kulturellen, historischen und religiösen Aspekten? Sri Lanka hat wunderschöne Edelsteine, Antiquitäten und farbenfrohes Kunsthandwerk. Wandern im Dschungel, in den Bergen, am Strand und Steilküsten. Endemische Pflanzen und Tiere sind ein Höhepunkt für jeden Biologen. Angeln, Rafting Touren, Ballonfahrten und Tauchgänge zu Wracks und Riffen locken die Sportler. Auf Wildpark Safaris kann man Elefanten, Leoparden, Affen, Bären und hunderte andere Tierarten entdecken. Unterschiedlichste Landschaften von der Küste bis ins frostnahe Hochgebirge können in wenigen Stunden erreicht werden und bieten einem Hobby-Fotografen ein abwechlungsreiches Programm. Da müsste es doch für jeden etwas verlockendes geben, warum man so gerne nach Sri Lanka fährt.
Hier einige Gedanken, warum mir Sri Lanka so gut gefällt.
Es war die liebenswürdige Art und Weise, wie ich in Sri Lanka bei meinem ersten Besuch aufgenommen und umsorgt wurde. Ich kam gerade aus einem indischen Krankenhaus, war an Amöbenruhr erkrankt, wurde von der Familie eines Geschäftmannes gesund gepflegt. In Deutschland lernte ich ihn in meinem Ausbildungsbetrieb kennen, als er dort seine exotischen Früchte zum Handel anbot. Zwei Wochen, in denen ich eine sehr nette Familie mit Hunden und Katzen kennenlernte, mit den Kindern Ausflüge machte, den kleinen giftigen Wadenbeisser-Spitz vom Kläffer in ein anhängliches, treues Wesen verwandelte. Ich erlebte das Vertrauen des Sohnes seine heimliche Liebschaft, ein Burgher Mädchen kennenzulernen, teilte seine Sorgen, wie es dem Vater beizubringen ist. Ich begleitete die 11-jährige Tochter zu ihrem großen Tanzauftritt, wofür sie täglich viele Stunden professionell übte, ihr Vater das ganze BMICH gemietet und tausend Gäste eingeladen hatte. Im indischen Gewand stand ich da ganz stolz zwischen all den Sri lankas in ihren feinen Anzügen. Egal, meinem Ego hatte es nicht geschadet. Nicht die Kleider machen die Leute, sondern ihr Charakter.
Vertrauen und Ehrlichkeit erlebte ich auch in Dodanduwa, wohin mich ein Hikkaduwa Junkee schleppte und vom Vermieter hohe Kommission verlangte. Doch der lehnte ab und nahm mich sehr günstig auf. Einen Monat fühlte ich mich dort pudelwohl, angelte in der Brandung und feierte mit der Dorfjugend am Strand. Damals war ich der einzige Fremde dort und wurde zu allen Festen eingeladen, erlebte Hochzeiten und Beerdigungen, Tempelfeste und Ausflüge in den Dschungel. Das war oft mit so vielen Emtionen verbunden, wie ich es hier nur schwer wiedergeben kann. Immer habe ich mich dabei wohl und behütet gefühlt, wurde nur sehr selten belästigt und sehr schwer viel mir mein Abschied und die Weiterreise. Dodanduwa wird immer eines meiner Ziele bleiben, weil ich dort so viele persönliche, tiefgreifende Erfahrungen gemacht habe.
So war es auch in Unawatuna in meiner einfachen Bretterhütte. Mein eigenes Reich mitten am Strand, das Meer vor der Tür, sicheres schwimmen am Riff, Badewasser frisch aus dem Brunnen, köstlich von der Gastfamilie umsorgt. Ein Liegestuhl, ein Buch und jeden Tag super Wetter. Hier hätte ich ewig ausharren können, doch die Neugier trieb mich weiter zickzack über die Insel.
Von Dalhousie bestieg ich den Adams Peak viele Male, kletterte einmal auch nach Ratnapura hinunter. Was wäre aus mir geworden, hätte ich dort nicht einen Helfer gefunden, als ich durchnäßt und einsam die Bergspitze erreichte. Wolkenverhangen, Sicht gleich null. Nirgends gab es die angepriesenen Versorgungsstationen, denn ich bestiegt den Berg im Juni-Monsum, wenn keiner da ist. Diese wichtige Warnung fehlte leider im Guidebook. Der Tempelwächter trocknete meine Kleidung über einer einem glühenden Draht, zeichnete mir eine Skizze vom Weg. Ohne dieses Wissen wäre ich hilflos durch den Dschungel geirrt. Und als ich Stunden später total erschöpft einen alten Mann traf, gab er mir eine Schale Reis zum Essen und befreite mich von den vielen Blutegeln, die an mir hingen, teils vollgefressen gleich Tischtennisbällen herausrollten. An Aufgabe habe ich nie gedacht, weil es keinen Anlass dazu gab. Ich hatte mich erfolgreich einer Herausforderung gestellt und Nächstenliebe durch Menschen erfahren, die meine Hilflosigkeit hätten ausnutzen können.
Ich arbeitete 5 Monate als Voluntär an einer Schule in Ullai, schrieb Zeitungsartikel sammelte Spenden, lebte hautnah mit den Familien zusammen und erlebte ihre Nöte nach der Tsunami. Ich blickte nicht vom feinen Hotel auf die Armut herab, sondern lebte mit ihnen zusammen. Erlebte und verstand, was diese Menschen bewegte. Und weil ich das tat und niemals den Weißen herauskehrte, bekam ich so viel Liebe, Anerkennung und Respekt erwidert. So lernte ich die Menschen dieses Landes kennen und weiss wovon ich rede, wenn ich sage, dies ist ein tolles Land. Weil es hier soviel Gutes in den Menschen gibt. Man muss nur bereit sein, die Zeit aufzubringen, Vertrauen zu gewinnen und auch langfristig dazusein und nicht nur einige Tage, wie es die Touristen tun und einige Schein-NGO´s taten.
Einige kennen ja bereits mein Berichte von den Langstreckenwanderungen und meine Projekte um Haputale und meine Sorge um meine Patenkinder. Immer wieder kam ich dabei in direkten Kontakt mit den Einheimischen in abgelegenen, verarmten, unterentwickelten Regionen. Es blieben mir nur sehr wenige unangenehme Erinnerungen, aber auch sehr viele freudige Erinnerungen an Abenteuer, Begegnungen und Erlebnissen. Oft war es der Kontakt mit den Kindern und Haustieren, der mir einen schnellen Kontakt zu den Menschen ermöglichte, selbst wenn wir nicht die gleiche Sprache sprachen.
Viele Einheimische in den Wäldern glauben, dass ein Hund, der einen Fremden als Freund akzeptiert, ein guter Mensch sein muss. Da ich Hunde liebe und mit ihnen gut umgehen kann, fand ich immer schnell Freunde. Ich erinnere mich noch, wie ein riesiger Hund aus einem Reisfeld auf mich zustürmte und die Leute panisch riefen, ich solle weglaufen. Kurz vor mir blieb er stehen, „grinste“ mich an und ließ sich streicheln. Es war den Bauern wie ein Wunder vorgekommen und ich wurde freundlichst begrüßt und bewirtet. Nie vergaß ich dabei deren Zuwendungen durch gleichwertiges zu erwidern. Fotos habe ich an unzählige Familien gesandt, die mir uneigennützig geholfen hafen.
Ein anderes mal wurde ein Kind von seiner Oma gefragt, wie es mit mir so lange spielen könnte ohne dabei zu reden. Es antwortete, weil wir die Sprache der Kinder sprachen. Es war das strahlende Leuchten seiner Augen, die mich und seine Oma in diesem Moment so sehr berührten. Es sind so viele kleine Erlebnisse, die mir so gut in Erinnerung blieben und mir immer wieder beweisen, warum ich so gerne nach Sri Lanka reise.
Was mir in Sri Lanka menschlich und tierisch so gut gefällt? Das ich hier Vertrauen, Ehrlichkeit, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Nächstenliebe, Dankbarkeit, Treue und Anhänglichkeit erleben durfte. Im Vergleich zu den wenigen negativen Erfahrungen bietet mir dieses Land so viel mehr, als wie ich es vor meiner ersten Reise vorstellen konnte.
Welchen Sinn macht es sich das Lebensgefühl durch negative Erfahrungen vermiesen zu lassen? Es gibt mir doch soviel mehr Kraft und Freude am Leben, wenn ich mir die guten Dinge in Erinnerung bewahre!
Darum kann ich nur jedem raten, dieses wunderschöne Land zu besuchen, dessen Vielseitigkeit zu erleben und euch wünschen all das Positive zu finden, was ich hier bisher erlebt habe. Kritiker öffnet eure Herzen, dann erkennt ihr auch die wahre Natur von Sri Lanka.
Geändert von adamspeak (28.07.2007 um 22:09 Uhr).
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28.07.2007, 22:32
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Erfahrener Benutzer
sitzt in der Businessclass
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Was ist mit Flora und Fauna? Den kulturellen, historischen und religiösen Aspekten? Sri Lanka hat wunderschöne Edelsteine, Antiquitäten und farbenfrohes Kunsthandwerk. Wandern im Dschungel, in den Bergen, am Strand und Steilküsten. Endemische Pflanzen und Tiere sind ein Höhepunkt für jeden Biologen. Angeln, Rafting Touren, Ballonfahrten und Tauchgänge zu Wracks und Riffen locken die Sportler. Auf Wildpark Safaris kann man Elefanten, Leoparden, Affen, Bären und hunderte andere Tierarten entdecken. Unterschiedlichste Landschaften von der Küste bis ins frostnahe Hochgebirge können in wenigen Stunden erreicht werden und bieten einem Hobby-Fotografen ein abwechlungsreiches Programm. Da müsste es doch für jeden etwas verlockendes geben, warum man so gerne nach Sri Lanka fährt.
das ist genau das was ich noch vergessen habe zu schreiben!
Was mir in Sri Lanka menschlich und tierisch so gut gefällt? Das ich hier Vertrauen, Ehrlichkeit, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Nächstenliebe, Dankbarkeit, Treue und Anhänglichkeit erleben durfte. Im Vergleich zu den wenigen negativen Erfahrungen bietet mir dieses Land so viel mehr, als wie ich es vor meiner ersten Reise vorstellen konnte.
Bei diesem Bericht merkt man das Du Sri Lanka mit Deinem ganzen Herzen liebst
[/i]Welchen Sinn macht es sich das Lebensgefühl durch negative Erfahrungen vermiesen zu lassen? Es gibt mir doch soviel mehr Kraft und Freude am Leben, wenn ich mir die guten Dinge in Erinnerung bewahre!
Darum kann ich nur jedem raten, dieses wunderschöne Land zu besuchen, dessen Vielseitigkeit zu erleben und euch wünschen all das Positive zu finden, was ich hier bisher erlebt habe. Kritiker öffnet eure Herzen, dann erkennt ihr auch die wahre Natur von Sri Lanka.
Das sage ich allen Kritiker(die es immer geben wird) immer wieder.
Nochmals ganz herzliche Grüsse und vielen herzlichen Dank für alle Deine guten Reiseberichte
Premasiri
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