Die Reisespinne - Deine Reiseinformationen - Kenia
    

Suche:


Mitglieder:
Gäste:
2
30

» Anmelden
Du hast noch keinen Zugang zum Netz der Reisespinne?

Hier kannst Du Dich registrieren


Anmeldung für registrierte Besucher

» Werbung

» Zu den Foren
Forenübersicht
Afrika
Asien, süd
Asien, südost
Asien, zentral
Australien
Europa
Mittlerer Osten
Mittelamerika
Nordamerika
Südamerika
Weltreisen
Allgemeines

» Service
Mitglieder
Newsletter
Anleitungen & FAQ

» Umfrage
Muss / sollte "der Westen" dem islamischen Pakistan helfen?
Ja! Aus humanitären Gründen muss das unbedingt sein. - 55,00%
11 Stimmen
Nein! Die anderen Islam - Ölstaaten sollen das selber machen. - 45,00%
9 Stimmen
Teilnehmer: 20
Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen.
Die Reisespinne > Afrika > Kenia

Die meisten Einwohner Kenias gehören bantusprachigen Volksgruppen an. Zu diesen zählen die Kikuyu (mit rund 22 % Bevölkerungsanteil die größte Volksgruppe Kenias), die Luhya (14 %), Kamba, Kisii und Mijikenda.

Weitere Informationen : Kenia
Links Sehenswertes Wissenswertes Reiseführer
keine Einträge
keine Einträge
Galerie Unterkünfte Nachrichten
In der Kenia-Galerie findest Du 19 Bilder der Mitglieder der Reisespinne
Villa Annchen
von rkormann
05.09.2008 21:22 Gehe zum letzten Beitrag

  Thema: Auswirkungen auf den Tourismus
Antwortneue Antwort schreiben
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #1 (permalink)  
Alt 28.12.2007, 10:34
Wolfgang
sitzt auf einer Privatinsel
 
Registriert seit: 30.06.2003
Ort: Süddeutschland (BW), ursprünglich aus MS in NRW
Geschlecht: männlich
Beiträge: 7.385
Wolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Massaker im Lande nach Wahlergebnis

http://de.today.reuters.com/news/new...NIA-WAHLEN.xml

Auszug:
Nairobi (Reuters) - Einen Tag nach der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Kenia zeichnet sich Hochrechnungen und Nachwahlbefragungen zufolge kein eindeutiger Trend ab.

Die angesehene Wahlbeobachter-Gruppe IED gab dem derzeitigen Präsidenten Mwai Kibaki am Freitag mit 50,3 Prozent einen Vorsprung von knapp zehn Prozentpunkten vor seinem Herausforderer Raila Odinga. Die Zahlen basierten auf Nachwahlbefragungen in 311 der insgesamt 27.000 Wahllokale. Mehrere kenianische Fernsehsender sahen in Hochrechnungen dagegen Odinga in Führung................


Wer sich über das Tourismusministerium über Kenia informieren möchte, der erreicht dies über folgende Seite: http://www.tourism.go.ke/
__________________
Wolfgang (Modi)

Und: natürlich bin nur ich selber und auf keinen Fall der Forumbetreiber für meine Aussagen verantwortlich.

Milliardengrab Stuttgart 21! Nein Danke!
http://www.kopfbahnhof-21.de/

Geändert von Wolf (26.01.2009 um 10:30 Uhr).
Wong this Post!Bei Yahoo bookmarken!Bei Google bookmarken!
Mit Zitat antworten
Werbung
  #2 (permalink)  
Alt 01.01.2008, 22:54
Wolfgang
sitzt auf einer Privatinsel
 
Registriert seit: 30.06.2003
Ort: Süddeutschland (BW), ursprünglich aus MS in NRW
Geschlecht: männlich
Beiträge: 7.385
Wolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Vorsicht ist angesagt!

Was sich bereits abzeichnete, ist leider eingetreten.

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Kenia/Sicherheitshinweise.html

Aktueller Hinweis
Nach den Präsidentschaftswahlen vom 27. Dezember 2007 ist der bisherige Amtsinhaber, Präsident Mwai Kibaki, am 30. Dezember 2007 als Sieger festgestellt und kurz darauf vereidigt worden. Die Opposition, geführt von Hauptherausforderer Raila Odinga mit seiner Partei ODM, zweifelt das Auszählungsergebnis an und fühlt sich um den für bereits sicher gehaltenen Sieg gebracht. Nach Verkündung des Wahlergebnises setzten sich in den letzten Tagen bereits laufende Unruhen und Ausschreitungen fort. Betroffen sind hauptsächlich Nairobi mit seinen Slumgebieten Kibera (zwischen Nationalpark-Zufahrtsstraße Langata Road und der Aufallstraße Richtung Ngong und Karen), Mathare (an der Ausfallstraße Richtung Thika) und Kangemi (an einer Ausfallstraße Richtung Naivasha und Nakuru) sowie andere Städte, insbesondere Eldoret, Kisumu, Kakamega aber auch Mombasa. Es wird dringend empfohlen, bis zu einer allgemeinen Beruhigung der Lage Menschenansammlungen, politische Kundgebungen sowie die Nähe der o.a. Wohngebiete und Slumsiedlungen zu meiden.

Wer für diese Zeit eine Individualreise durch Kenia geplant hat und ganz auf Nummer Sicher gehen möchte, könnte über eine Verschiebung des Reisevorhabens um einige Tage nachdenken.


http://de.news.yahoo.com/afp/20080101/tts-kenia-wahlen-proteste-c1b2fc3_5.html

Zehntausende vor Gewalt in Kenia auf der Flucht
Nairobi (AFP) - Die blutigen Proteste gegen das Wahlergebnis in Kenia haben nach Angaben des Roten Kreuzes bereits zehntausende Menschen in die Flucht getrieben. Im Westen des Landes zählte die Organisation rund 70.000 Flüchtlinge, wie der Generalsekretär des kenianischen Roten Kreuzes, Abbas Gullet, sagte. In der westlichen Stadt Eldoret verbrannten in einer Kirche mindestens 30 Menschen, die in dem Gotteshaus Zuflucht gesucht hatten.
Die Zahl der Toten seit dem Urnengang am Donnerstag stieg laut Polizei auf knapp 300.
Die EU-Beobachter äußerten Zweifel am Wahlergebnis.

Nach Angaben des Roten Kreuzes zeigen Luftaufnahmen in Westkenia hunderte brennende Häuser, angezündete Farmen und alle zehn Kilometer Straßensperren. Gullet sprach von einer "nationalen Katastrophe". Nach Angaben von Behördenvertretern in Uganda setzte bereits eine Fluchtbewegung ins Nachbarland ein. Hunderte Angehörige des Volkes der Kikuyu, dem der wiedergewählte Präsident Mwai Kibaki angehört, hätten bereits die Grenze nach Uganda überquert.

Ein ranghoher Vertreter der Polizei sprach angesichts der Gewalt im Rift-Tal, wo auch Eldoret liegt, von "ethnischer Säuberung". "Eine Volksgruppe geht gegen eine andere vor, das kann als ethnische Säuberung bezeichnet werden", sagte er. Einem Kommandeur zufolge erhielt die Polizei in Eldoret Schießbefehl gegen Aufständische.

Neben Eldoret ist die südlich davon gelegene Stadt Kisumu ein Brennpunkt der Unruhen. In der Neujahrsnacht wurden dort nach Angaben der Polizei und einer Leichenhalle mindestens 66 Todesopfer gefunden. Die Gewalt in Kenia war nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses und Kibakis hastiger Vereidigung am Sonntag eskaliert.

Kibaki zeigte sich in seiner Neujahrsansprache zur "Härte" entschlossen. Zugleich erklärte er seine Bereitschaft zu Gesprächen. Odinga sagte der BBC, seine Partei sei bereit zu Gesprächen mit Kibaki, wenn dieser seine Wahlniederlage anerkenne. Odinga kündigte seine Teilnahme an einer für Donnerstag geplanten Massenkundgebung in Nairobi an, die von der Polizei verboten wurde.

Die EU-Wahlbeobachter erklärten, bei dem Urnengang sei gegen wichtige Standards verstoßen worden, (es wurde Wahlbetrug begangen. So nennt man das und nicht anders. Wolfgang) und forderten eine unabhängige Untersuchung. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die Kenianer zur Ruhe auf. Die US-Regierung, die Kibaki zunächst zum Wahlsieg gratuliert hatte, zog die Glückwünsche zurück. Der Präsident der AU-Kommission, Alpha Oumar Konaré, rief die Menschen in Kenia zur Zurückhaltung auf und die Parteien zum Dialog.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,526069,00.html

Massaker-Szenen wie beim Völkermord von Ruanda
Von Thilo Thielke, Nairobi

Die Unruhen in Kenia weiten sich zum Stammeskrieg aus. In einer Kirche in Eldoret verbrannten rund 40 Menschen bei lebendigem Leib, in der Hauptstadt Nairobi wurden Dutzende Menschen mit Macheten massakriert. Nun will die Opposition einen Massenaufmarsch inszenieren.

Nairobi - Sie stehen in kleinen Grüppchen vor dem Leichenschauhaus nahe der Ngong Road in Nairobi und warten. Seit Stunden schon. Sie sprechen leise. Sie haben ihre besten Schuhe angezogen und ihren Sonntagsstaat. Die sich hier versammeln, trauern um die Toten der nächtlichen Schlachten, die seit einigen Tagen Kenias Hauptstadt Nairobi erschüttern. Dann und wann lugen sie ängstlich zu den aufmarschierenden Bereitschaftspolizisten herüber, die in ihren nagelneuen grüngepanzerten Uniformen an die Comicfiguren Ninja Turtles erinnern. Die Truppen marschieren Richtung Kibera, einem von Afrikas größten Elendsgebieten. Sie ziehen in die Schlacht. Und wieder wird es Tote geben. Über 300 sollen es mittlerweile im ganzen Land sein.

Geoffrey Washiali, 35, ist gekommen, um die Leiche seines Cousins zu identifizieren: Harrison Musungu. Vorgestern wurde sie hierher gebracht. Das Gesicht des Mannes war von einer Machete gevierteilt worden. Musungu wurde zum Verhängnis, dass er zum Stamm der Luhya gehört. Und in der Shantytown von Kariobangi, wo er mit seiner Familie hauste, leben viele Kikuyu. Das kann ein Todesurteil sein. Seit Präsident Mwai Kibaki, ein Kikuyu, das Wahlergebnis ganz offensichtlich manipuliert hat, herrscht zwischen den Stämmen des ostafrikanischen Staats Krieg.

Nur wenige Kilometer entfernt, im Mara-South-Sitzungsraum des vornehmen Intercontinental-Hotels, in dem auch Bundeskanzler Gerhard Schröder schon einmal residierte, herrscht derweil großer Auftrieb. Alexander Graf Lambsdorff von der FDP, Neffe von Otto Graf Lambsdorff, hat zur Pressekonferenz geladen. Lambsdorff ist Chef der Wahlbeobachtermission der Europäischen Union. 150 Beobachter des Staatenbunds haben das Wahldebakel verfolgt. Fiebrig warten die Kenianer seit Tagen auf das vorläufige Urteil der Europäer.

"Die Nation stolz gemacht"

Es fällt vernichtend aus. "Diese Wahlen haben internationale Demokratie-Standards nicht erfüllt", sagt Lambsdorff, "in zwei Wahlkreisen, die beide Kibaki gewann, wurden von unseren Beobachtern Unregelmäßigkeiten festgestellt. In jedem wurden der regierende PNU rund 20.000 Stimmen mehr angerechnet, als in einer ersten Zählung festgestellt wurden." In fünf Wahlkreisen seien Mitarbeiter der EU-Mission zudem von der Zählung ausgeschlossen worden. In einigen Regionen war die Wahlbeteiligung ungewöhnlich hoch. Fazit: "Wir haben Zweifel an diesen Wahlen."

Mwai Kibaki steht nun ziemlich allein da. Bei seiner Vereidigung am Sonntagabend hatte er anwesenden Claqueuren und ungläubig staunenden Kenianern vor den Fernsehbildschirmen noch erzählt, diese Wahlen hätten "das demokratische Profil Kenias geschärft", das Land sei "politisch erwachsen geworden" und die "freien und fairen Wahlen" hätten die "Nation stolz gemacht".

Meine Einschätzung:
im Augenblick ist Kenia auf keinen Fall eine Reise wert!
Das ist noch längst nicht ausgestanden und die Unruhen können sich schnell noch weiter ausbreiten.
__________________
Wolfgang (Modi)

Und: natürlich bin nur ich selber und auf keinen Fall der Forumbetreiber für meine Aussagen verantwortlich.

Milliardengrab Stuttgart 21! Nein Danke!
http://www.kopfbahnhof-21.de/

Geändert von Wolf (12.02.2008 um 09:56 Uhr).
Wong this Post!Bei Yahoo bookmarken!Bei Google bookmarken!
Mit Zitat antworten
  #3 (permalink)  
Alt 12.01.2008, 14:47
Wolfgang
sitzt auf einer Privatinsel
 
Registriert seit: 30.06.2003
Ort: Süddeutschland (BW), ursprünglich aus MS in NRW
Geschlecht: männlich
Beiträge: 7.385
Wolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Auswirkungen auf den Tourismus

http://www.focus.de/reisen/reisefueh...id_232994.html

Dort wird eine erste Auswirkung der Unruhen nach dem Wahlbetrug durch die Regierung auf den Tourismus beschrieben.

Das Ausbleiben von Touristen ist wohl weltweit die einzige spürbare und somit richtige Antwort auf jede Art von Gewaltausbrüchen in einem Reiseland.
__________________
Wolfgang (Modi)

Und: natürlich bin nur ich selber und auf keinen Fall der Forumbetreiber für meine Aussagen verantwortlich.

Milliardengrab Stuttgart 21! Nein Danke!
http://www.kopfbahnhof-21.de/
Wong this Post!Bei Yahoo bookmarken!Bei Google bookmarken!
Mit Zitat antworten
  #4 (permalink)  
Alt 19.11.2008, 10:02
Wolfgang
sitzt auf einer Privatinsel
 
Registriert seit: 30.06.2003
Ort: Süddeutschland (BW), ursprünglich aus MS in NRW
Geschlecht: männlich
Beiträge: 7.385
Wolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
www.focus.de/reisen/reisefuehrer/tid-8741/kenia_aid_235971.html
vom 01.02.2008

Kenia: Urlaubsparadies am Abgrund
Auszug:
Nach den Unruhen der vergangenen Wochen liegt Kenias Tourismusbranche am Boden. Von den ausbleibenden Gästen sind nicht nur die Hotels betroffen.
Dunkle Wolken trüben den Himmel über Mombasa. Julia schaut prüfend nach oben. Dann beginnen sie und ein paar andere Frauen ihre Stände mit bunten Pareos aufzubauen. Sie buddeln Löcher in den weichen Sandboden am Strand vor dem Hotel Flamingo Beach und schleppen die über Nacht unter Palmen gelagerten, in Folien einwickelten Pakete mit der Ware. Mühsam richten sie die Gestelle auf, streifen die Folie ab und zupfen die bunten Tücher zurecht. Bernhard, Sila, Ali und ein paar andere Männer breiten derweil holzgeschnitzte Masken, Massai-Figuren, Tiere und Ketten im Sand aus. Dann warten alle auf Kundschaft – Urlauber aus dem Hotel................usw
__________________
Wolfgang (Modi)

Und: natürlich bin nur ich selber und auf keinen Fall der Forumbetreiber für meine Aussagen verantwortlich.

Milliardengrab Stuttgart 21! Nein Danke!
http://www.kopfbahnhof-21.de/
Wong this Post!Bei Yahoo bookmarken!Bei Google bookmarken!
Mit Zitat antworten
  #5 (permalink)  
Alt 19.11.2008, 10:04
Wolfgang
sitzt auf einer Privatinsel
 
Registriert seit: 30.06.2003
Ort: Süddeutschland (BW), ursprünglich aus MS in NRW
Geschlecht: männlich
Beiträge: 7.385
Wolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
www.focus.de/reisen/reisefuehrer/kenia-urlaubsparadies-ohne-gaeste_aid_296957.html
vom 24.04.2008

Kenia: Urlaubsparadies ohne Gäste
Auszug:
Die politische Situation in Kenia hat sich beruhigt.

Dennoch reisen kaum Touristen in das afrikanische Land – obwohl es dort so viel zu sehen gibt.
Es ist stockdunkel in der Lehmhütte. Nur durch ein paar winzige Löcher in den Wänden fällt etwas Licht herein. Die Einrichtung ist karg – zwei Schlafplätze mit Rinderfellen als Unterlage, in der Mitte eine kleine Feuerstelle. Moses ist hier zu Hause. Der junge Massai steht in der Hütte und erzählt in fließendem Englisch vom Leben in seinem Stamm. Er genießt es, endlich wieder Gäste zu haben. Seit Monaten war kein Besuch in seinem Dorf....................usw
__________________
Wolfgang (Modi)

Und: natürlich bin nur ich selber und auf keinen Fall der Forumbetreiber für meine Aussagen verantwortlich.

Milliardengrab Stuttgart 21! Nein Danke!
http://www.kopfbahnhof-21.de/
Wong this Post!Bei Yahoo bookmarken!Bei Google bookmarken!
Mit Zitat antworten
  #6 (permalink)  
Alt 19.11.2008, 10:05
Wolfgang
sitzt auf einer Privatinsel
 
Registriert seit: 30.06.2003
Ort: Süddeutschland (BW), ursprünglich aus MS in NRW
Geschlecht: männlich
Beiträge: 7.385
Wolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreWolf sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
www.focus.de/reisen/reisefuehrer/tid-12535/kenia-tourismus-hoffnung-auf-den-naechsten-winter_aid_348061.html vom 15.11.2008

Kenia-Tourismus : Hoffnung auf den nächsten Winter
Auszug:
Die blutigen Wahlen in Kenia schreckten Urlauber im letzten Winter ab. Darunter leiden vor allem die Einwohner. Jetzt hoffen sie auf eine neue Chance...............

Touristen bleiben aus

Nach dem Einbruch des Tourismus zu Jahresbeginn – hervorgerufen durch eine der schwersten politischen Krisen nach der Unabhängigkeit des Landes 1963 – kommen die Urlauber langsam zurück. Zu langsam für das ostafrikanische Land, dessen größte Devisenquelle der Fremdenverkehr war. Noch immer leiden die Menschen sichtlich unter den Folgen der umstrittenen Wahlen vom 27. Dezember 2007, nach denen sich zunächst die politischen Gegner bekämpften, später dann ihre Stämme sich blutige Fehden lieferten. Mehrere Hundert Menschen starben bei den Unruhen. Obwohl Urlauber davon kaum betroffen waren, sitzt die Angst vor Übergriffen noch immer tief.

Mehr als zwei Drittel der Gäste blieben aus. Und nach wie vor sind viele Hotels an der Küste geschlossen, auch wenn Tourismusminister Najib Balala in der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ noch im Mai verkündete: „Im Juni werden alle Hotels wieder öffnen. Erstmals stecken wir auch wieder richtig viel Geld ins Marketing, unterstützt von der EU.“ Gefruchtet hat das allerdings bislang wenig. Und einige der geöffneten Hotels halten sich mühsam über Wasser, indem sie unter anderem offenbar bei den Gehältern ihrer Angestellten sparen. „Wir haben seit Januar kein Gehalt mehr bekommen“, klagt auch Rosa Mwambo*.

Job oder Geld?

Die 43-jährige Angestellte eines von einem Schweizer Unternehmen geführten Hotels in Shanzu weiß kaum, wie sie ihre drei Kinder durchbringen soll. Ihr ältester Sohn John (15) hat einen kleinen Stand an der Straße von Mombasa nach Malindi aufgebaut, an dem er neben diversen Touristenhinterlassenschaften wie halbvollen Shampoo-Flaschen, Deo-Sprays oder ausrangierten T-Shirts auch die unverwüstlichen Sandalen aus Autoreifen und Selbstgeschnitztes anbietet. Mit den stilvollen Sandtieren von Joseph können Johns Hippos und Giraffen aus Holz, das mit Schuhcreme auf Teak getrimmt ist, allerdings nicht mithalten. Trotzdem ist er derzeit der Ernährer der Familie.

Rosas Kollegen aus einem benachbarten Hotel des gleichen Unternehmens bestätigen die „Personalpolitik“. „Als ich den Manager fragte, wann ich endlich mein Geld kriege, sagte der zu mir: ‚Willst du deinen Job behalten oder gehen?’“, erzählt Paul Osumba*. Auch er hat seit April nicht einen Schilling Gehalt bekommen.

Bevölkerung leidet

Solche Anschuldigungen träfen sie schwer, sagt Frank Neugebauer vom Management der Hotelkette. Oft würden „Geschichten von nicht gezahlten Löhnen“ von Angestellten in Umlauf gebracht, um mehr Trinkgeld zu bekommen. „Wenn man aber weiß, dass der Tourismus an der Küste – vor allem in der Nebensaison – bis zu 70 Prozent zurückgegangen ist, kann man sich vorstellen, wie die örtliche Bevölkerung leidet.“ Laut Neugebauer bemüht sich das Unternehmen sehr, die laufenden Kosten zu decken. „Es ist aber auch ganz normal, dass sich das aufgrund einer solch schweren Krise auch mal verzögert.“

Neugebauer setzt auf die bevorstehende Wintersaison, wenn viele Europäer der Kälte entfliehen und dann auch wieder nach Kenia kommen. Dann würden die vielen noch geschlossenen Hotels vielleicht auch wieder öffnen können. Davon profitieren vor allem die Menschen am Strand, wie Joseph, der Sandkünstler. Andere Strandläufer wie Ali, der Urlaubern Safaris und Bootsfahrten anbietet – manchmal mit Erfolg, versteht nicht, weshalb sich die Urlauber generell noch rar machen. „Kenia ist so schön, und die Menschen sind so freundlich“, sagt er. Ali ist eine Quasselstrippe – sein Kauderwelsch aus Englisch, Deutsch und ein paar Brocken Italienisch mögen die Urlauber, auch wenn sie sonst lieber nicht unentwegt angesprochen werden wollen. Und das werden sie reichlich, von Alten und Jungen, von Männern und Frauen,
die darauf hoffen, ihre Souvenirs oder Ausflüge – oder auch sich selbst – an die Urlauber zu bringen.
........................usw.
__________________
Wolfgang (Modi)

Und: natürlich bin nur ich selber und auf keinen Fall der Forumbetreiber für meine Aussagen verantwortlich.

Milliardengrab Stuttgart 21! Nein Danke!
http://www.kopfbahnhof-21.de/

Geändert von Wolf (19.11.2008 um 10:07 Uhr).
Wong this Post!Bei Yahoo bookmarken!Bei Google bookmarken!
Mit Zitat antworten
Antwortneue Antwort schreiben


Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Malaysia und Tourismus 2007 Wolf Malaysia 1 29.03.2007 09:30
Tsunami: Tourismus als Lebensader ChristaS Sri Lanka 0 09.01.2005 20:50
Tourismus und Krieg Marco Sri Lanka 15 19.07.2003 01:39



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 19:57 Uhr.
Powered by vBulletin® Version 3.7.3 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 3.2.0 RC4