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TV - Berichte bis 09.08.2010
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So, 01.08. 08:30 - 09:00 * Phoenix * Kambodscha - Die Kinder der Killing Fields
Vor nur 30 Jahren war Phnom Penh eine Geisterstadt - die verlassene Hauptstadt eines ausgebluteten Landes. 1975 wurden alle Städter aufs Land deportiert, um dort Feldarbeit zu leisten.
Phnom Penh war innerhalb von 24 Stunden komplett entvölkert. Bis 1979 regierten die Roten Khmer mit grausamer Härte und brachten Kambodscha Leid und unvorstellbares Elend. In dem vierjährigen Terrorregime Pol Pots gab es keine Schulen und Krankenhäuser, und die gesamte geistige Elite des Landes wurde ermordet. Rund zwei Millionen Menschen kamen ums Leben, knapp ein Fünftel der Bevölkerung.
Während die Kambodschaner auf die Bestrafung der Verantwortlichen hoffen, die heute vor einem internationalen Gerichtshof stehen, begegnet man in Phom Penh überall den Folgen des vierjährigen Terrorregimes. Es ist eine leise Armut - Bettler und vor allem Kinder, die versuchen, ein bisschen Geld zu verdienen, die stehlen und sich prostituieren. Kein Wunder, dass Kambodscha inzwischen das Land mit der höchsten HIV-Infektionsrate in ganz Asien ist. Vor allem die junge Generation, die zum Aufbau des Landes beitragen könnte, ist mit dem Virus infiziert.
Mo, 02.08. 23:10 - 23:50 * 3sat * 15 Jahre Kantha Bopha
Beat Richners Krankenhäuser in Kambodscha
Im Mai 1975, beim Einmarsch der Roten Khmer in Kambodscha, muss der junge Schweizer Kinderarzt Beat Richner, der in Phnom Penh in einem Kinderspital für das Rote Kreuz arbeitet, das Land sofort verlassen. 1991 kehrt er zurück, um sich ein Bild der Lage zu machen. Er stellt fest, dass besonders die Kinder unter dem katastrophalen Gesundheitssystem leiden und beschließt, sich wieder in dem Land niederzulassen. In 15 Jahren baut er vier Spitäler und eine Klinik für HIV-positive Mütter. Seither wurden dort 7,2 Millionen Kinder gepflegt. Für die Kinder in Kambodscha sind Beat Richners Spitäler ein Ersatz für das fehlende Gesundheitssystem.
Georges Gachot erzählt inm seinem Film '15 Jahre Kantha Bopha' die Geschichte des Kinderarztes und Cellisten Beat Richner und beobachtet dessen Arbeit in Kambodscha.
Di, 03.08. 19:30 - 20:15 * arte * Flüsse der Welt Mekong - Der Fluss der tausend Fische
Der Mekong ist eine der großen Lebensadern der Erde. Er entspringt im Himalaya in einer Höhe von rund 5.000 Metern, fließt nach Laos hinab, verlangsamt dann sein Tempo, um wieder zu beschleunigen, bevor er Kambodscha und Vietnam durchquert. Auf seiner bewegten, 4.200 Kilometer langen Reise bildet er die Lebensgrundlage für Millionen von Fischern, Händlern und Bauern.
Der Mekong ist einer der großen Flüsse der Welt, der zahllose Menschen ernährt. Gleichermaßen verehrt, geachtet und ausgebeutet, ist er für die Laoten 'Mae Nam Kong', die Mutter aller Wasser. Die Kambodschaner nennen ihn schlicht 'Tonle Thom' - den Großen Fluss.
Mo, 09.08. 17:45 - 18:30 * 3sat * An den Ufern des Mekong
Eine Kreuzfahrt von Vietnam nach Kambodscha
Zwischen Ho-Chi-Minh-Stadt und Angkor Wat liegen nicht nur eine Woche Fahrt auf dem Mekong, sondern auch die Grenze zwischen Vietnam und Kambodscha. Auf der einen Seite ist die 'westlichste' Stadt in Vietnam zu finden - mit viel kolonialer und moderner Architektur sowie einer eher ausgelassenen französischen Lebensweise, auf der anderen die gewaltige Tempelanlage der Khmer-Könige aus verwitterndem Sandstein.
Die jüngste Vergangenheit der beiden Länder war von Krieg und Terror geprägt. Am Mekong herrscht eine dörfliche Lebensweise mit altem Handwerk, schwimmenden Märkten und kleinen Tempeln.
Der Film 'An den Ufern des Mekong' ergibt ein Bild vom Leben der Menschen in Vietnam und Kambodscha.
Quelle der Infos: tvinfo.de
Geändert von Wolf (30.07.2010 um 13:36 Uhr).
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