Ein Kibbuz in der Karibik | Buch | Deutsche Welle | 13.01.2010
Als Felix Bauer, Horst Wagner und 36 andere Personen 1940 endlich in Ciudad Trujillo ankamen, hatten sie eine lange Reise hinter sich. Aus dem nationalsozialistischen Deutschland waren sie in die Schweiz geflüchtet. Von dort nach Südfrankreich, dann über die Grenze nach Spanien, Portugal und schließlich über den Atlantik nach Ellis Island, die Einwanderungsinsel bei New York. Von da aus gelangten sie in die Dominikanische Republik, deren Präsident Trujillo sich persönlich dafür eingesetzt hatte, dass den Verfolgten Asyl gewährt wurde.
Diese jüdischen Professoren, Musiker, Ärzte, Lehrer, Krankenschwestern und Geschäftsleute aus Berlin, Köln oder Wien sollten nun in dem gottverlassenen Nest Sosua einen Kibbuz in der Karibik errichten........usw usw..
Autorin: Cornelia Rabitz und Redaktion: Petra Lambeck
Hans-Ulrich Dillmann/Susanne Heim:
"Fluchtpunkt Karibik. Jüdische Emigranten in der Dominikanischen Republik".
Christoph-Links-Verlag. 192 Seiten, 72 Abbildungen. € 24,90.
Auflage: 1., Auflage (30. September 2009)
ISBN 978-3-86153-551-5.
Warum erwähne ich das hier an dieser Stelle?
Weil ich das Vergnügen hatte, einen dieser Sosua-Begründer noch zu Lebzeiten selber kennenlernen zu dürfen.
Ich war -zusammen mit meiner späteren Ehefrau- in Sosua längere Zeit Gast bei ihm.
Und es war eine wunderschöne, sehr erholsame und angenehme Zeit, an die ich mich noch heute sehr gern erinnere.
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