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  Thema: mind. 140 Tote Uiguren bei Unruhen in Winjiang
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  #1 (permalink)  
Alt 06.07.2009, 11:41
Wolfgang
sitzt auf einer Privatinsel
 
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mind. 140 Tote Uiguren bei Unruhen in Winjiang

Mindestens 140 Tote bei Ausschreitungen in Nordwestchina
Urumqi/China (AP) Bei Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Angehörigen der muslimischen Uiguren-Minderheit in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang sind nach Behördenangaben mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen.
Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete, wurden knapp 830 Menschen verletzt und Hunderte festgenommen.
90 Anführer der Proteste würden noch gesucht. Die Zahl der Todesopfer steige weiter, meldete Xinhua unter Berufung auf örtliche Behördenvertreter. ................usw .........
Mindestens 140 Tote bei Ausschreitungen in Nordwestchina - Yahoo! Nachrichten Deutschland



Die Uiguren in der Region Xinjiang
Hamburg (dpa) - Die Uiguren sind ein muslimisches Turk-Volk mit etwa zehn Millionen Menschen. Mehr als acht Millionen von ihnen leben in der Region Xinjiang im Westen Chinas, einem ethnischen Konfliktherd.

Seit sich Peking das Gebiet im Nordwesten 1955 als «Autonome Region» einverleibte und Han-Chinesen ansiedelte,
(erinnert doch sehr an die Besetzung und Einverleibung Tibets; Wolfgang)

kämpfen die Uiguren für die Unabhängigkeit des ehemaligen Ostturkestans. China macht die Separatisten für rund 300 Anschläge mit mehr als 160 Toten seit 1990 verantwortlich.

Vier Uiguren-Gruppen wurden zu terroristischen Vereinigungen erklärt. Menschenrechtsgruppen kritisieren, China unterdrücke die Volksgruppe mit Folter, Massenverhaftungen und Todesurteilen.
Seit Mitte der 90er Jahre wurden laut Amnesty International über 3000 Uiguren verhaftet und mehr als 200 hingerichtet.........usw
Hintergrund: Die Uiguren in der Region Xinjiang - Yahoo! Nachrichten Deutschland


Siehe dazu auch mehr in
"Gesellschaft für bedrohte Völker":
China: Menschenrechtslage dramatisch

China: Menschenrechtslage dramatisch
06. April 2004

(Auszug):….. Während die EU eine Verbesserung der Menschenrechtssituation in China feststellt, kommen unabhängige internationale Menschenrechtsorganisationen und die US-Regierung zu einer sehr vielen kritischeren Einschätzung.
In dem vorliegenden Report werden umfassend Menschenrechtsverletzungen an ethnischen und religiösen Minderheiten sowie schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstöße gegen grundlegende Internationale Konventionen dokumentiert.

Sowohl in Tibet als auch in Xinjiang / Ostturkistan ist die Menschenrechtslage katastrophal.
Protestantische und katholische Christen werden massiv verfolgt. …usw


oder weiter hier bei der GfbV:
Anhaltende Verfolgung muslimischer Uiguren in Xinjiang
Anhaltende Verfolgung muslimischer Uiguren in Xinjiang
China räumt Verhaftung von 1295 Uiguren ein

06. Januar 2009
Die chinesischen Behörden haben erstmals offizielle Zahlen über die Verhaftung von Angehörigen der Volksgruppe der Uiguren veröffentlicht.

2008 seien in den ersten elf Monaten 1295 Uiguren wegen "Gefährdung der Sicherheit des Staates" oder verbotener religiöser Aktivitäten festgenommen worden, berichtete der Tagesanzeiger der chinesischen Staatsanwaltschaft am Sonntag.

"Die hohe Zahl der offiziell zugegebenen Festnahmen macht deutlich, dass die Olympischen Spiele in Peking für die Uiguren keine Verbesserung der Menschenrechtslage gebracht haben", sagte der Asienreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Ulrich Delius.
"Doch die tatsächliche Zahl der aus politischen Gründen verhafteten Uiguren dürfte mehr als viermal so hoch sein."

Gruß, Wolfgang
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Alt 10.07.2009, 17:19
Wolfgang
sitzt auf einer Privatinsel
 
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So einfach geht es:

man sucht sich im Ausland einen Namen, betitelt den dann als Staatsfeind und schon ist alles Handeln und alle Misstände im eigenen Land gerechtfertigt. Chinese Style eben

Chinas Staatsfeindin | RP ONLINE

Rebiya Kadeer ist die Präsidentin des in München ansässigen Weltkongresses der Uiguren.
Sie lebt in den USA und wird von Peking als Verantwortliche der Unruhen in der Provinz Xinjiang beschuldigt.

Peking Chinas Parteiführer haben auf einer Sondersitzung des Politbüroausschusses in Peking die Unruhen in der westchinesischen Provinz Xinjiang als "in- und ausländische" Verschwörung gegen China bezeichnet.
Die Ausschreitungen, bei denen nach chinesischen Angaben 156 Menschen ums Leben kamen, seien "sorgfältig geplante" Verbrechen mit "politischem Hintergrund".

Hinter ihnen steckten die "Kräfte des Separatismus, Terrorismus und Extremismus", worunter Peking die Exil-Uiguren und ihre Präsidentin Rebiya Kadeer versteht.

Manche nennen die 61-Jährige "Mutter der Uiguren".
Die seit 2005 im US-Exil lebende Präsidentin des in München ansässigen Weltkongress der Uiguren sieht sich in ihren Memoiren nicht nur als Schutzpatronin.

Sie gab ihrem Buch den Titel "Die Himmelsstürmerin", weil sie ihr Leben dem Kampf für echte Autonomie, Freiheit und Menschenrechte der Uiguren verschrieben hat.............usw ..............

Gruß, Wolfgang
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