Aller guten Dinge sind drei?
Veröffentlicht: 03.03.2010 um 18:30 von kit007
Nun war ich schon ein paar Wochen wieder in Deutschland und der Alltag verlief wie gewohnt.
Sri Lanka und das bloede Ereigniss mit dem Kellner lag weit weg in der Vergangenheit und ich konzentrierte mich wieder voll auf meine Familie und Beruf. Bis eines Tages meine Schwester zu Besuch kam und mit ihr ein verspaetetes Weihnachtsgeschenk von ihr und einigen meiner Freunde…ein Modem und ein Second Hand PC mit Zubehoer.
Die Freude war gross, denn nun konnte ich ja wieder mit meinen Freunden in meinem Sri Lanka in Kontakt treten! Ups….mein Sri Lanka…tja, das hatte ich wirklich sehr gut versucht zu verdraengen aber musste mir eingestehen, dass das nicht wirklich moeglich war. Zuviel Schoenes hatte ich dort erlebt und somit war ich wieder im Sri Lanka Fieber.
Zum Glueck war die Installation des Modems sehr einfach und bald hatte ich Emailkontakt mit den Leuten dort, die mir so schnell ans Herz gewachsen waren.
Vor allem wurde der Kontakt mit dem eingebildeten Schnoesel enger und ich verabschiedete meine schlechte Meinung ueber ihn und schob ihn in die Kategorie schuechtern und zurueckhaltend.
Und ploetzlich sah ich Sri Lanka ueberall wo ich auch hinsah. Dokumentationen im TV, Zeitungsartikel, Reportagen im Radio und es kam ein Singhalesischer Patient mitsamt Familie zum Krankenhaus, die ich ganz spontan mit zusammengefalteten Haenden und Ayubowan begruesste( zur Begeisterung der Srilankaner und Schmunzeln meiner Kollegen).
Dann kam im Maerz die Stationsversammlung, in der auch die Urlaubsverteilung des Jahres besprochen wurde. Die Stationsschwester meinte: es muss jemand diesen Monat in Urlaub gehen und wie ich weiss will niemand so richtig. Hastig hob ich die Hand und erklaerte mich zum Maertyrer. Sr. X laechelte und fragte: wieder Sri Lanka? Ich: Jajaja!
Kopfschuettelnd wurde der Urlaub genehmigt und ich musste die naechste Wochen einigen liebevollen Spott ueber mich ergehen lassen; na und?
Ich buchte also wieder den Flug, diesmal mit einer Freundin zusammen die auch rausfinden wollte was es mit Sri Lanka auf sich habe, und wir diskutierten um ein Hotel. Denn eigentlich wollte ich nicht in das vorherige zurueck, wurde aber am Ende ueberredet mit dem Argument: Du bist ja diesmal nicht alleine da.
Somit war es wie gehabt und ab zu meiner Insel! Diesmal stimmte alles. Freunde waren begeistert, Wetter stimmte( es war nicht zu heiss und schwuel). Stimmung war super und ich wagte mich an Ayurveda heran. Dies war wegen meiner Freundin, die eine Kur gebucht hatte und mich bat sie doch erstmal zu begleiten. Ayurveda fand ich toll, aber anstrengend und ich sagte bald wieder ab. Im Gegensatz zu meiner Freundin, die eine volle Woche durchzog und dementsprechend gluecklich aber geschafft war.
Leider ging die Zeit zu schnell vorbei und ich sagte Auf Wiedersehen. Der nun “ nette Mann” begleitete uns zum Flughafen und wir waren alle sehr bedrueckt. Ich versprach weiterhin uebers Internet in Kontakt zu bleiben und versuchte lustig zu klingen was scheiterte. Wann kommst Du wieder? Kann ich noch nicht sagen…und malte mir in Gedanken aus, dass mich meine Kollegen und Freunde sowie Familie fuer verrueckt erklaeren wuerden, wenn ich weiterhin immer nur nach Sri Lanka reisen wollte.
Fortsetzung folgt….
Sri Lanka und das bloede Ereigniss mit dem Kellner lag weit weg in der Vergangenheit und ich konzentrierte mich wieder voll auf meine Familie und Beruf. Bis eines Tages meine Schwester zu Besuch kam und mit ihr ein verspaetetes Weihnachtsgeschenk von ihr und einigen meiner Freunde…ein Modem und ein Second Hand PC mit Zubehoer.
Die Freude war gross, denn nun konnte ich ja wieder mit meinen Freunden in meinem Sri Lanka in Kontakt treten! Ups….mein Sri Lanka…tja, das hatte ich wirklich sehr gut versucht zu verdraengen aber musste mir eingestehen, dass das nicht wirklich moeglich war. Zuviel Schoenes hatte ich dort erlebt und somit war ich wieder im Sri Lanka Fieber.
Zum Glueck war die Installation des Modems sehr einfach und bald hatte ich Emailkontakt mit den Leuten dort, die mir so schnell ans Herz gewachsen waren.
Vor allem wurde der Kontakt mit dem eingebildeten Schnoesel enger und ich verabschiedete meine schlechte Meinung ueber ihn und schob ihn in die Kategorie schuechtern und zurueckhaltend.
Und ploetzlich sah ich Sri Lanka ueberall wo ich auch hinsah. Dokumentationen im TV, Zeitungsartikel, Reportagen im Radio und es kam ein Singhalesischer Patient mitsamt Familie zum Krankenhaus, die ich ganz spontan mit zusammengefalteten Haenden und Ayubowan begruesste( zur Begeisterung der Srilankaner und Schmunzeln meiner Kollegen).
Dann kam im Maerz die Stationsversammlung, in der auch die Urlaubsverteilung des Jahres besprochen wurde. Die Stationsschwester meinte: es muss jemand diesen Monat in Urlaub gehen und wie ich weiss will niemand so richtig. Hastig hob ich die Hand und erklaerte mich zum Maertyrer. Sr. X laechelte und fragte: wieder Sri Lanka? Ich: Jajaja!
Kopfschuettelnd wurde der Urlaub genehmigt und ich musste die naechste Wochen einigen liebevollen Spott ueber mich ergehen lassen; na und?
Ich buchte also wieder den Flug, diesmal mit einer Freundin zusammen die auch rausfinden wollte was es mit Sri Lanka auf sich habe, und wir diskutierten um ein Hotel. Denn eigentlich wollte ich nicht in das vorherige zurueck, wurde aber am Ende ueberredet mit dem Argument: Du bist ja diesmal nicht alleine da.
Somit war es wie gehabt und ab zu meiner Insel! Diesmal stimmte alles. Freunde waren begeistert, Wetter stimmte( es war nicht zu heiss und schwuel). Stimmung war super und ich wagte mich an Ayurveda heran. Dies war wegen meiner Freundin, die eine Kur gebucht hatte und mich bat sie doch erstmal zu begleiten. Ayurveda fand ich toll, aber anstrengend und ich sagte bald wieder ab. Im Gegensatz zu meiner Freundin, die eine volle Woche durchzog und dementsprechend gluecklich aber geschafft war.
Leider ging die Zeit zu schnell vorbei und ich sagte Auf Wiedersehen. Der nun “ nette Mann” begleitete uns zum Flughafen und wir waren alle sehr bedrueckt. Ich versprach weiterhin uebers Internet in Kontakt zu bleiben und versuchte lustig zu klingen was scheiterte. Wann kommst Du wieder? Kann ich noch nicht sagen…und malte mir in Gedanken aus, dass mich meine Kollegen und Freunde sowie Familie fuer verrueckt erklaeren wuerden, wenn ich weiterhin immer nur nach Sri Lanka reisen wollte.
Fortsetzung folgt….
Kommentare 2
Kommentare
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Hallo Kit007,
habe gerade Deine Sri-Lanka-Story gelesen und mir sind fast die Tränen gekommen. Mich hat diese Insel auch vom ersten Moment an so berührt, dass ich keine Worte dafür finden kann. Vor 9 Jahren war ich das erste Mal da und auch dieses Jahr war ich wieder so unendlich traurig, sie wieder verlassen zu müssen. Tief im Herzen spüre ich eine so tiefe Verbindung zu dem Land und ich weiß nicht warum. Ich war auch schon in vielen anderen asiatischen Ländern, auch die fand ich toll, aber mein Herz hängt an Sri Lanka und mein größter Traum ist es, irgendwann einmal ein kleines Gästehaus dort zu haben und für immer da zu bleiben..... |
Veröffentlicht: 03.03.2010 um 21:06 von bali1303
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Hallo Kit
hab ichs mir doch gedacht der " eingebildete Schnösel " ist jetzt Dein Mann. Mir ging es wie Dir SL lässt mich seit 1995 nicht mehr los. Jedes Jahr wird es schlimmer wieder zurück in die Schweiz zu fliegen. Vielleicht kann ich einmal 6 Monate bleiben wenn ich pensioniert bin. Freue mich auf die Fortzetzung |
Veröffentlicht: 03.03.2010 um 21:18 von Premasiri
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