Die Reisespinne - Deine Reiseinformationen - Sri Lanka
    

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Pamplona - Stierhatz - Stierkampf
Die Hatz ist traditionell für Spanier. Finde ich ok. - 10,53%
2 Stimmen
Die Hatz ist totaler Stress für die Tiere und gehört verboten. - 52,63%
10 Stimmen
Der blutige Stierkampf ist traditionell für Spanier. Finde ich ok. - 0%
0 Stimmen
Der blutige Stierkampf ist Tierquälerei und gehört abgeschafft - 84,21%
16 Stimmen
Stierkampf, ein übles Gemetzel; hauptsächlich für Touris + weil es Geld einbringt. Nein Danke! - 36,84%
7 Stimmen
Es leben sehr viele Menschen von diesem „Erwerbszweig“, daher für mich bedingt ok. - 0%
0 Stimmen
Teilnehmer: 19
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  #18 (permalink)  
Alt 14.02.2010, 13:50
Benutzerbild von Jan
Jan Jan ist offline
Administrator
ist Dauergast auf Flughäfen
 
Registriert seit: 31.03.2001
Ort: Hamburg - Altona
Geschlecht: männlich
Beiträge: 1.408
Blog-Einträge: 11
Jan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Meine ersten Eindrücke in Sri Lanka konnte ich im Dezember 1999 sammeln.

Völlig erschöpft waren wir damals aus dem Flieger gekrabbelt, der uns über die Stationen Hamburg, Hannover, Frankfurt, Rom, Bahrain nach Colombo gebracht hat (Der Flug war günstig und der Zwischenstopp in Hannover nicht eingeplant).

Nach den Palmen und dem Strand bei der Landung waren die Wärme und die Leuchtfeuchtigkeit, die sich sofort um mich schlang als ich aus der Flugzeugtür stieg, die ersten Eindrücke. Gleich darauf kam aber auch schon der, wie ich finde, Sri Lanka typische Geruch in der Luft, der auch nicht vom Kerosingestank des Flughafens überdeckt wurde.

In allen meinen bisherigen Sri Lanka Aufenthalten ist mir der Geruch jedes Mal wieder aufgefallen. Ich finde, man riecht ihn immer zweimal… einmal beim Aussteigen aus dem Flieger und das zweite Mal zuhause beim Öffnen des Koffers nach dem Urlaub.

Etwas wie in Trance sind wir durch die Emigration und den Zoll geschlurft und haben gleich unseren Abholer im Gewusel der Eingangshalle gefunden. Auch wenn ich ziemlich schlapp war, so hat mich der Straßenverkehr in kürzester Zeit daran erinnert, dass ich so etwas wie ein Leben habe, das ich auch verlieren könnte… ich war jedenfalls sofort hellwach!

Der Weg vom Flughafen nach Colombo vorbei entlang an einer kaum endenden Reihe von Geschäften, die nur aus dunklen, braunen Brettern zu bestehen schien. Auf der Straße war einfach alles unterwegs. Durch die strenge Hierarchie, die man auch als das Recht des Stärkeren beschreiben könnte, wusste jeder wann er zu fahren, wann er zu stoppen hatte und natürlich wann er zu hupen hatte. Hupen als Kommunikationsmittel hatte ich bislang noch in keinem Land kennenlernen dürfen:
  • Huup – ich bin hinter Dir
  • Huup – ich sehe Dich
  • Huup – ich überhole jetzt
  • Huup – ich sehe, dass Du überholst
  • Huup – weg da!
  • Huup – oh, ein Freund!
Es fehlte eigentlich nur noch „Huup – ich habe gerade keinen Grund zu hupen!“

Später kamen dann noch viele, viele weitere Eindrücke hinzu und bei jeder neuen Reise sammle ich neue Erfahrungen. Aber dieser allererste Eindruck von Sri Lanka hat einen ganz festen Platz in meinen Reiseerinnerungen.

Viele Grüße,
Jan
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